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Neckar-Odenwald-Kreis: Einbruch und Straßenverkehrsgefährdung

Unbekannte versuchen in Hardheim einzubrechen, Polizei sucht Zeugen. Mann in Buchen gefährdet Verkehrsteilnehmer, Polizei sucht Geschädigte.

Foto: Depositphotos

Heilbronn (ost)

Hardheim: Gesucht werden Zeugen nach einem versuchten Einbruch

In den frühen Morgenstunden des Montags versuchten Unbekannte in ein Wohnhaus in Hardheim einzudringen. Zwischen 4:00 Uhr und 5:25 Uhr versuchte der oder die Täter, die Terrassentür einer Doppelhaushälfte im Adalbert-Stifter-Weg zu öffnen. Da sie damit scheiterten, gelangten sie nicht ins Innere. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen rund um den Adalbert-Stifter-Weg gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 06281 9040 beim Polizeirevier Buchen zu melden.

Buchen: Opfer nach Gefährdung im Straßenverkehr gesucht

Nachdem ein Mann am Freitagnachmittag bei Buchen mehrmals in den Gegenverkehr geriet, sucht die Polizei nach Geschädigten. Gegen 16:00 Uhr fuhr ein 68-Jähriger mit seinem weißen BMW auf der Buchener Straße von Hainstadt in Richtung Buchen. Beim Bergauffahren geriet das Auto des Mannes mehrmals auf die Gegenfahrbahn, wodurch zwei entgegenkommende Autofahrer bremsen und ausweichen mussten. Einer der gefährdeten Fahrer soll einen blauen Skoda Octavia gefahren haben. Später missachtete der BMW-Fahrer beim Abbiegen von der Vorstadtstraße in die Amtsstraße die Vorfahrt eines schwarzen Audi A4, der die Schüttstraße in Richtung Amtsstraße befuhr. Der Audi-Fahrer konnte sein Auto jedoch rechtzeitig abbremsen und einen Zusammenstoß verhindern. Die Polizeibeamten, die von Zeugen alarmiert wurden, konnten den 68-Jährigen im Bereich des Kreisverkehrs Bödigheimer Straße/Am Ring/Schafstallweg kontrollieren. Es stellte sich heraus, dass der Mann aufgrund einer körperlichen Einschränkung das Fahrzeug nicht sicher steuern konnte. Daher wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Die Polizei Buchen sucht nun nach den gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06281 9040 beim Polizeirevier Buchen zu melden.

Waldbrunn-Waldkatzenbach: Versuchter Einbruch in Seniorenheim – Polizei sucht Zeugen In der Nacht von Samstag auf Sonntag versuchte ein Unbekannter in ein Seniorenheim in Waldkatzenbach einzubrechen. Zwischen 20 Uhr am Samstagabend und 7 Uhr am folgenden Morgen warf der Täter vier große Steine durch eine Scheibe des Gebäudes in der Freiherr-von-Drais-Straße. Entwendet wurde nach bisherigem Ermittlungsstand nichts. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist unbekannt. Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06261 8090 beim Polizeirevier Mosbach zu melden.

Die Polizei Heilbronn ist jetzt übrigens auch auf WhatsApp vertreten. Hier geht es zu unserem Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029Vb5xtFC7IUYQiWcl6y1v

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle von Einbruchdiebstählen registriert, wobei 787 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 676, darunter 589 Männer, 87 Frauen und 316 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5204, wobei 826 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 733, darunter 653 Männer, 80 Frauen und 432 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchdiebstählen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen oder 0,57% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle oder 85,09%. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte waren 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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