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Neckar-Odenwald-Kreis: Einbruchversuch, Wahlkampf gestört

Einbruchversuch in Haßmersheim, Wahlplakate beschädigt und gestohlen. Jugendlicher beschädigt 20 Plakate in Mosbach.

Foto: Depositphotos

Neckar-Odenwald-Kreis (ost)

Haßmersheim: Versuchter Einbruch – Augenzeugen gesucht

Ein Bewohner der Gartenstraße in Haßmersheim informierte das Polizeirevier Mosbach darüber, dass am 01.03.2026 zwischen 18 Uhr und 21:30 Uhr versucht wurde, in sein Haus einzubrechen. Die Täter versuchten offensichtlich die Haustür aufzuhebeln, aber ihr Vorhaben scheiterte. Es entstand nur ein geringer Schaden an der Tür. Personen, die verdächtige Beobachtungen in diesem Zeitraum gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06261 8090 beim Polizeirevier Mosbach zu melden.

Buchen: Entfernung von Wahlplakaten

Am späten Sonntagabend konnte ein Zeuge gegen 23 Uhr beobachten, wie ein 17-jähriger und ein 18-jähriger insgesamt sieben Wahlplakate in Buchen-Rinschheim, im Wohngebiet „Am Lausenberg“ sowie in Osterburken abhängten. Offensichtlich planten die jungen Männer, diese zu entsorgen.

Haßmersheim: Störung eines Wahlkampfstands durch Urinieren

In der Hölderlinstraße in Haßmersheim wurde am Samstagvormittag auf dem Parkplatz eines Supermarktes ein Wahlkampfstand aufgestellt und gegen 11 Uhr von einer unbekannten männlichen Person gestört, die an eines der Plakate urinierte. Der unbekannte und angeblich betrunkene Mann war nicht mehr vor Ort, als die Polizeibeamten eintrafen. Es entstand laut Zeugenaussagen kein Schaden am betroffenen Plakat.

Obrigheim: Beschädigung von Wahlplakaten – Zeugen gesucht

Ein Zeuge meldete am Samstag gegen 21:30 Uhr, dass er drei Jugendliche beobachtet hatte, wie sie ein Wahlplakat in der Hauptstraße an der Bushaltestelle „Weißer Stein“ abgerissen hatten. Die Identität der drei Personen ist bisher unbekannt. Es ist nur bekannt, dass sie mit einem E-Scooter unterwegs waren und Kapuzen trugen. Personen, die verdächtige Beobachtungen in diesem Zeitraum gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06261 8090 beim Polizeirevier Mosbach zu melden.

Mosbach: Jugendlicher beschädigt 20 Wahlplakate

Gegen 20 Uhr am Sonntagabend wurde ein 13-jähriger Jugendlicher erwischt, der in Mosbach in der Odenwaldstraße, der Hauptstraße und der Neckarburkener Straße insgesamt 20 Wahlplakate von Laternenmasten gerissen hatte. Die Plakate wurden mindestens beschädigt und teilweise komplett zerstört. Der Sachschaden wird auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt. Das Polizeirevier Mosbach hat die Ermittlungen aufgenommen und den Jugendlichen noch am selben Abend seinem Betreuer übergeben.

Die Polizei Heilbronn ist übrigens jetzt auch auf WhatsApp aktiv. Hier ist der Link zu unserem Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029Vb5xtFC7IUYQiWcl6y1v

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 anstieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 80 nahezu konstant, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 316 auf 432 anstieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 345 auf 363 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 36 auf 39 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 auf 211. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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