Ein 18-Jähriger leistete in Mosbach Widerstand gegen die Polizei und verursachte Unfälle. Drei Beamte wurden leicht verletzt, der junge Mann wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.
Neckar-Odenwald-Kreis: Widerstand und Unfälle

Neckar-Odenwald-Kreis (ost)
Mosbach: Auf Straße gelaufen und Widerstand geleistet
Am frühen Freitagabend sprang ein 18-Jähriger in Mosbach mehrmals auf die Fahrbahn der Neckarelzer Straße. Gegen 18:20 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer das Verhalten des jungen Mannes. Als die Beamten vor Ort eintrafen, flüchtete er in Richtung der Bahngleise, stürzte und wurde festgenommen. Beim Zurückführen auf den Gehweg wehrte sich der 18-Jährige heftig, weshalb er zuerst zu Boden und dann mit Handschellen zum Streifenwagen gebracht werden sollte. Da er sich weiterhin gegen die Maßnahmen wehrte, musste er zum Fahrzeug getragen werden. Bei den Widerstandshandlungen wurden drei Beamte leicht verletzt. Der 18-Jährige wurde nach der Untersuchung in einem Krankenhaus in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Er blieb unverletzt.
Neckargerach: Zeugen nach Unfallflucht gesucht
Nach einem Unfall in Neckargerach am Sonntagnachmittag sucht die Polizei Zeugen. Gegen 14:30 Uhr fuhr ein 80-Jähriger mit seinem Seat vom Bahnhof in Richtung Ortsmitte. Zur gleichen Zeit fuhr ein Unbekannter mit einem großen, schwarzen Fahrzeug die Bahnhofstraße von der Ortsmitte in Richtung der Ampel vor der Unterführung. Im Einmündungsbereich missachtete der Unbekannte die Vorfahrt des Seats und kollidierte mit ihm. Nach dem Zusammenstoß setzte er seine Fahrt fort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Am Seat entstand ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro. Niemand wurde verletzt. Wer kann Angaben zum Unfallgeschehen oder dem Unbekannten machen? Hinweise gehen unter der Telefonnummer 06261 8090 an das Polizeirevier Mosbach.
Mosbach: Zeugen nach Nötigung und Unfallflucht gesucht
Die Polizei in Mosbach sucht nach einer Nötigung im Straßenverkehr sowie anschließender Unfallflucht Zeugen. Am vergangenen Montag gegen 8 Uhr fuhr ein 29-Jähriger mit seinem Fiat Doblo die Neckarelzer Straße in der Nähe eines Fast-Food-Restaurants in Richtung Ortsausgang. Hier soll ihm der 50-jährige Fahrer eines Kia Sorento zunächst sehr dicht aufgefahren sein. Daraufhin wechselte der Fiat-Fahrer auf die rechte Spur und ließ den Kia überholen. Der Fahrer des Kias fuhr jedoch auf gleicher Höhe mit dem Fiat weiter. Nach dem Ortsschild in Richtung Sinsheim beschleunigten beide Fahrzeuge, und der 50-Jährige soll knapp vor dem Fiat nach rechts eingeschert sein, so dass der 29-Jährige stark bremsen musste, um eine Kollision zu vermeiden. Der Ältere soll den Jüngeren später erneut ausgebremst haben, so dass der Fiat-Fahrer zum Überholen ansetzte. Als er auf Höhe der hinteren Fahrzeugtür des Kias war, zog der Kia-Fahrer nach links, so dass der Fiat ausweichen musste und mehrere Fahrzeuge ausweichen mussten, um eine Kollision zu vermeiden. Da der 50-Jährige weiterhin auf der Fahrspur des 29-Jährigen fuhr und erneut nach links zog, kam es schließlich zur Kollision der beiden Autos. Beide Fahrer setzten ihre Fahrt bis zum Mosbacher Kreuz fort, wo der Jüngere die Ausfahrt zum “Weißen Feld” nahm. Der Ältere setzte seine Fahrt fort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Da sein Kennzeichen jedoch bekannt war, konnte er später ermittelt werden. Der Sachschaden am Fiat beträgt etwa 1.500 Euro. Um den genauen Unfallhergang zu überprüfen, sucht die Polizei nun Zeugen des Vorfalls. Insbesondere die Fahrer der Fahrzeuge, die dem Fiat im Gegenverkehr ausweichen mussten. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06261 8090 beim Polizeirevier Mosbach zu melden.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. In der Ortslage wurden 25663 Unfälle innerorts (8.37%), 13562 Unfälle außerorts (4.42%) und 3369 Unfälle auf Autobahnen (1.1%) verzeichnet. Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








