In der Nacht wurden zwei Männer in Rheinau angegriffen. Einer wurde mit Pfefferspray besprüht, der andere mit einem Holzbalken geschlagen.
Neckarau: Angriffe in Mannheim mit Pfefferspray und Holzbalken
Mannheim (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden in der Mannheimer Rheinau an der Endhaltestelle Rheinau Nord ein 24-Jähriger und ein 44-Jähriger von einer bisher unbekannten Täterschaft angegriffen.
Nach ersten Ermittlungen wurde dem 24-jährigen Mann aus unbekannten Gründen zunächst Pfefferspray ins Gesicht gesprüht, was zu leichten Verletzungen führte. Anschließend schlug der Unbekannte den 44-jährigen Begleiter des Opfers mehrmals mit einem Holzbalken auf den Oberkörper.
Der 44-Jährige hatte zuvor versucht, den Streit zwischen dem Unbekannten und dem 24-Jährigen zu schlichten. Durch den Angriff erlitt er neben Schürfwunden auch eine Schulterverletzung, die vor Ort medizinisch behandelt wurde. Zur weiteren Untersuchung wurde der 44-Jährige in ein Krankenhaus gebracht.
Das Polizeirevier Mannheim-Neckarau hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Personen, die Hinweise zu den Vorfällen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621 83397-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt