Ein 48-Jähriger Handwerker verursachte einen Unfall mit seinem Mercedes-Sprinter auf der B 10 in Ulm. Der Fahrer war alkoholisiert und der Schaden am Lieferwagen wird auf 35.000 Euro geschätzt.
Neu-Ulm: Handwerkerfahrzeug überschlägt sich auf B 10
Ulm (ost)
Früh am Dienstagabend fuhr ein 48-jähriger Handwerker mit seinem Firmenfahrzeug, einem Mercedes-Sprinter, auf der B 10 in Ulm in Richtung Dornstadt.
Das Fahrzeug und der Fahrer waren bereits zwischen dem Blaubeuer Tor und dem Lehrer-Tal-Tunnel wegen ihres rücksichtslosen Fahrverhaltens aufgefallen. Er war anderen Autos dicht aufgefahren und hatte genötigt.
Nach dem Lehrer-Tal-Tunnel kam der 48-jährige Fahrer gegen 19.30 Uhr mit seinem Lieferwagen von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug prallte gegen die Leitplanke, hob ab und landete dann auf der linken Fahrspur. Zu diesem Zeitpunkt befand sich glücklicherweise kein weiteres Fahrzeug dort.
Der verunglückte Sprinter blieb seitlich quer über die Fahrbahn liegen.
Ersthelfer befreiten den leicht verletzten Fahrer aus dem Lieferwagen.
Fünf Streifenwagenbesatzungen waren im Einsatz, um den Unfall aufzunehmen und den Verkehr zu regeln. Der Stau reichte mehrere Kilometer bis zum Bereich der B 28 bei Neu-Ulm.
Die Bergungs- und Reinigungsarbeiten an der Unfallstelle sollen laut Straßenmeisterei gegen 22.00 Uhr abgeschlossen sein.
Ob die Alkoholisierung des Handwerkers eine der Unfallursachen darstellt, wird untersucht.
Ein erster Test ergab einen Wert von deutlich über 1,5 Promille. Der Schaden am Lieferwagen wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt. Während der Blutentnahme wurde auch der Führerschein des Mannes beschlagnahmt.
+++ Polizeipräsidium Ulm, Leiter des Polizeidienstes (U.Hä.) E-Mail: ulm.pp.fest.flz@polizei.bwl.de
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 25663 innerorts (8.37%), 13562 außerorts (4.42%) und 3369 auf Autobahnen (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
Ortslage – innerorts | 25.663 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
Getötete | 369 |
Schwerverletzte | 6.139 |
Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)