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Neuburgweier: Urlaubsfahrt endet im Rhein

Ein Wohnmobil rollte versehentlich ins Wasser, musste geborgen werden. Die Schifffahrt wurde für eine Stunde gesperrt, niemand wurde verletzt.

Foto: unsplash

Bietigheim/Neuburgweier (ost)

Ein Augenzeuge meldete der Polizei am Mittwochnachmittag ein schwimmendes Fahrzeug im Rhein in der Nähe der Rheinfähre Neuburg. Nach ersten Informationen wollte ein 49-jähriger Wohnmobilbesitzer gegen 14 Uhr sein Fahrzeug für den bevorstehenden Urlaub am Ufer des Rheins beladen. Aus unbekannten Gründen lösten sich die Bremsen und der Citroen Jumper rollte langsam ins Wasser. Die Ehefrau und der Sohn, die sich noch im Fahrzeug befanden, konnten rechtzeitig aussteigen, bevor das Wohnmobil talwärts in Richtung Norden trieb. Etwa 20 Minuten später befand sich das treibende Wohnmobil bereits im Bereich des Präsidiums Karlsruhe, als die alarmierten Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei aus Karlsruhe und verschiedenen Feuerwehren mit ihren Booten näher kamen. Gegen 15:30 Uhr konnte das Wohnmobil kurzzeitig an einem Feuerwehrboot festgemacht werden, um dann in den Rheinhafen Karlsruhe geschleppt und dort geborgen zu werden. Als das Fahrzeug schließlich vom Feuerwehrboot losgelassen wurde und in die Fahrrinne trieb, musste die Schifffahrt für etwa eine Stunde durch das Wasserschifffahrtsamt des Bundes gesperrt werden. Ein Schiffsbagger, der hinzugezogen wurde, konnte das Wohnmobil um 17 Uhr bergen und zum Stadthafen Karlsruhe bringen, wo es dann von einem Abschleppdienst abgeholt wurde. Weder bei dem Vorfall in Neuburgweier noch bei den Bergungsarbeiten wurde jemand verletzt. Laut Polizei sind keine gefährlichen Flüssigkeiten in den Rhein gelangt. Das Wohnmobil erlitt einen Totalschaden. Die genauen Umstände des Unfalls werden von den Beamten des Polizeipostens Bietigheim untersucht.

/vo

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 10.355, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,57% aus, was 1.733 Unfällen entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926, was 85,09% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 25.663 innerorts (8,37%), 13.562 außerorts (4,42%) und 3.369 auf Autobahnen (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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