Das EES erfasst digital Ein- und Ausreisedaten sowie biometrische Informationen von Drittstaatsangehörigen für eine verbesserte Sicherheit an den europäischen Außengrenzen.
Neuer Ein- und Ausreiseprozess am Verkehrslandeplatz Mannheim

Mannheim (ost)
Nach der schrittweisen Einführung des Entry/Exit Systems (EES) in der gesamten EU und Deutschland am 12. Oktober 2025, wird das EES der Europäischen Union nun auch am Flughafen Mannheim seit dem 25. Februar 2026 schrittweise implementiert. Ab Mitte April 2026 ersetzt dieses innovative digitale System die bisherigen manuellen Passstempelungen durch die Erfassung von Ein- und Ausreisedaten sowie biometrischen Informationen von Drittstaatsangehörigen.
Das EES registriert elektronisch, wann und wo Reisende aus Nicht-EU-Ländern den Schengen-Raum betreten und verlassen. Dabei werden die biometrischen Daten der Fingerabdrücke und des Gesichtsbildes erfasst. Diese technologischen Fortschritte ermöglichen eine umfassende und fälschungssichere Kontrolle und tragen gleichzeitig zur Sicherheit an den Außengrenzen Europas bei.
Das neue System ergänzt die bestehenden Kontrollmechanismen, ohne dass sich für Passagiere aus der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz etwas ändert. Es betrifft ausschließlich Drittstaatsangehörige, die zu einem kurzen touristischen Aufenthalt in den Schengen-Raum ein- und ausreisen.
Weitere Informationen zum EES und den neuen Verfahren für Reisende finden Sie auf der Website der Bundespolizei unter https://bundespolizei.de/travel.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stiegen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt








