Beim Rückwärtsfahren kam es zu einem Unfall zwischen einem Zustellerfahrzeug und einem Motorrad. Der Biker blieb glücklicherweise unverletzt, aber es entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro am Motorrad und 1.000 Euro am Klein-Lkw.
Nicht aufgepasst in Mietingen

Ulm (ost)
Gegen 10.30 Uhr war der Mann mit seinem Renault Klein-Lkw in der Hauptstraße unterwegs. Er fuhr in Richtung Baustetten und an einer Lieferanschrift vorbei. Deshalb bremste er seinen 3,5 Tonner ab und setzte ein Stück zurück. Zwischenzeitlich war von hinten ein 31-Jähriger mit seiner Harley herangefahren. Den übersah der Zusteller offenbar und stieß mit seinem Renault gegen das Motorrad. Fahrer und Maschine kippten bei dem Zusammenstoß zur Seite, verletzt wurde der Biker glücklicherweise nicht. Die Polizei Laupheim nahm den Unfall auf. Die Ermittler schätzen den Schaden am Motorrad auf rund 10.000 Euro, den am Klein-Lkw auf ca. 1.000 Euro. Die Harley musste abgeschleppt werden, der Renault blieb fahrbereit.
Hinweis der Polizei:
“Wer ein Fahrzeug führt, muss sich beim Rückwärtsfahren so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist”, mahnt die Straßenverkehrsordnung. Denn rückwärts zu fahren ist gefährlich. Dabei ist die Sicht stark eingeschränkt. Der Rückspiegel und die Rückfahrkamera reichen nicht aus, um alles zu sehen. Unabdingbar ist auch der Blick über die Schulter nach hinten. Damit alle sicher ankommen.
++++1618342 (JC)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Fälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







