Sachschaden von rund 3.000 Euro nach Zusammenstoß von Peugeot und Mercedes in Niederstotzingen, zum Glück wurde niemand verletzt. Hauptursache für Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg und Deutschland: Vorfahrtsverletzungen durch falsche Einschätzung oder Unaufmerksamkeit.
Niederstotzingen – Vorfahrtmissachtung

Ulm (ost)
Gemäß der Polizei ereignete sich der Unfall kurz vor 5.45 Uhr. Der 37-jährige Fahrer eines Peugeot war auf der Schönstetter Straße unterwegs in Richtung Oberstotzinger Straße. An der Kreuzung ignorierte er die Vorfahrt des von links kommenden Mercedes Kombi. Der 49-jährige Fahrer fuhr in Richtung Oberstotzingen. Trotz Bremsmanöver beider Fahrer kam es zu einer Kollision an der Kreuzung. Es gab keine Verletzten. Nach der Unfallaufnahme konnten die Fahrzeuge weiterfahren. Der Sachschaden wird auf jeweils 1.500 Euro geschätzt.
In Baden-Württemberg und Deutschland ist die Unfallursache “Vorfahrt und Vorrang” in den letzten Jahren regelmäßig eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle, auch mit tödlichem Ausgang. Die Gründe für Vorfahrtsverletzungen sind vielfältig und reichen von falscher Einschätzung der Verkehrs- und Rechtslage bis hin zur Unaufmerksamkeit im entscheidenden Moment. Oftmals werden Abstände und Geschwindigkeiten der bevorrechtigten Fahrzeuge falsch eingeschätzt oder man verlässt sich zu früh auf das richtige Verhalten des Wartepflichtigen. Eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr, egal ob als Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger, erfordert stets volle Konzentration auf das Verkehrsgeschehen.
++++1608148 (JC)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








