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Niefern-Öschelbronn: Betrug durch falschen Bankmitarbeiter

Ein Mann wurde Opfer eines Betrügers, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. Nach dem Anruf genehmigte er eine Echtzeitüberweisung von 5000 Euro, bevor er den Betrug bemerkte.

Foto: unsplash

Niefern-Öschelbronn (ost)

Ein Mann im Alter von 40 Jahren wurde am Dienstag von einem Betrüger, der sich als Angestellter seiner Hausbank ausgab, getäuscht.

Nach den bisherigen Erkenntnissen erhielt der Mann einen Anruf von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter. Da die Anruferkennung manipuliert war, wurde ihm die Telefonnummer seiner Hausbank angezeigt. Während des Gesprächs erklärte der männliche Anrufer, dass der 40-jährige Mann Opfer eines Betrugs geworden sei und sein Online-Banking daher überprüft werden müsse. Daraufhin gab er dem vermeintlichen Bankmitarbeiter seine Zugangsdaten bekannt und autorisierte unter telefonischer Anleitung eine Echtzeitüberweisung in Höhe von 5000 Euro. Erst am nächsten Tag wurde der Mann in der Bankfiliale über den Betrug informiert und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Empfehlungen der Polizei, wie Sie sich vor Telefonbetrügern schützen können:

Im Falle eines Betrugsopfers:

Melanie Konrad, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, wobei 4056 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 3146 Verdächtige, darunter 2153 Männer, 993 Frauen und 1119 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 13531, wobei 4420 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 3473 Verdächtige, darunter 2380 Männer, 1093 Frauen und 1331 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

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