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Nötigung auf BAB 81 zwischen Böblingen und Sindelfingen

Die Verkehrspolizei sucht Zeugen für gefährliches Überholmanöver: Unbekannter bedrängt und drängt Seat-Lenkerin ab.

Foto: Depositphotos

Ludwigsburg (ost)

Nach einem Vorfall im Straßenverkehr, der von einem noch unbekannten Fahrer am Sonntag (22.02.2026) zwischen 18:15 Uhr und 18:45 Uhr auf der Autobahn 81 zwischen den Ausfahrten Böblingen/Sindelfingen und Sindelfingen-Ost stattgefunden haben soll, bittet die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg um Zeugenhinweise. Eine 39-jährige Fahrerin eines Seat fuhr im Baustellenbereich in Richtung Stuttgart auf der linken Spur. Ein unbekannter Fahrer fuhr auf der rechten Spur und versuchte, die Seat-Fahrerin von rechts zu überholen. Aufgrund eines vorausfahrenden Fahrzeugs gelang ihm dies jedoch nicht. Anschließend wechselte er auf die linke Spur hinter den Seat der 39-jährigen Frau und fuhr dicht auf. Zusätzlich betätigte er die Lichthupe. Als die Seat-Fahrerin auf die rechte Spur wechselte, machte sie den Unbekannten auf sein gefährliches Verhalten aufmerksam. Daraufhin lenkte der Unbekannte sein Fahrzeug plötzlich von der linken Spur auf die rechte Spur in Richtung der 39-Jährigen. Dabei wurde die Seat-Fahrerin fast von der Straße gedrängt. Danach versuchte der Unbekannte, die 39-Jährige durch starkes Bremsen zu überholen und folgte ihr mit sehr geringem Abstand bis zur Bundesstraße 14 in Stuttgart, bevor er dort von der B 14 abfuhr.

Bei dem Fahrzeug des Unbekannten handelte es sich möglicherweise um einen schwarzen Audi oder Seat. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, um Hinweise. Die Polizei ist unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an stuttgart-vaihingen.vpi@polizei.bwl.de erreichbar.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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