Feuerwehr hatte Durchfahrtsprobleme in der Wilhelmstraße. Nach einem Knallkörperbrand wurde ein weiteres Problem deutlich: Einsatzfahrzeuge hatten Schwierigkeiten, durchzukommen.
Nord: Böller vermutlich Auslöser für Gully Brand

Weinheim (ost)
Knapp vor 18:00 Uhr wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt am Sonntagabend in die Kurze Straße gerufen. Ein brennender Gully in der Nordstadt wurde gemeldet. Beim Ankunft bestätigte sich die Situation. Es gab einen kleinen Brand im Bereich des Straßeneinlaufs, der schnell von den Einsatzkräften gelöscht wurde.
Ersten Erkenntnissen zufolge war ein Knallkörper die Ursache. Was harmlos erscheint, birgt große Risiken. Faulgase, darunter Methan, können in der Kanalisation entstehen. Diese Gase sind leicht entzündlich. Gelangt eine Zündquelle in den Gully, kann es zu einer Verpuffung oder im schlimmsten Fall zu einer Explosion kommen. In diesem Fall wurde der Schaden begrenzt.
Es ist jedoch klar, dass das Böllern zur Silvesternacht gehört. Außerhalb dieses Zeitraums ist es verboten und kann gefährliche Folgen haben.
Nach dem Einsatz wurde ein weiteres Problem offensichtlich. In der Wilhelmstraße war die Durchfahrt für Einsatzfahrzeuge stark eingeschränkt. Mehrere Fahrzeuge waren so geparkt, dass das Löschfahrzeug nur mit Mühe und viel Fingerspitzengefühl passieren konnte.
Das hatte keine direkten Auswirkungen auf den Einsatz in der Kurzen Straße, da das Fahrzeug bereits auf dem Rückweg war. In einer akuten Notlage sieht die Situation anders aus. Feuerwehr und Rettungsdienst benötigen für Löschfahrzeuge und Rettungswagen eine freie Durchfahrtsbreite von mindestens drei Metern. Wird dieser Wert unterschritten, geht wertvolle Zeit verloren. Im schlimmsten Fall können die Einsatzfahrzeuge nicht mehr weiterkommen.
Auch die Polizei Weinheim war vor Ort und nahm den Vorfall auf.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon hatten 33630 Unfälle Personenschäden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








