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Nordheim: Raub, Einbrüche und Unfall

Heilbronn: Männer in Bar ausgeraubt. Unbekannte forderten Bargeld von zwei jungen Männern in einer Bar und entkamen mit mehreren hundert Euro Bargeld.

Foto: Depositphotos

Heilbronn (ost)

Heilbronn: Raubüberfall auf Männer in Bar

In einer Bar in Heilbronn wurden am späten Samstagabend zwei junge Männer von Unbekannten attackiert. Gegen kurz vor Mitternacht betraten drei unbekannte Männer die Kneipe in der Gerberstraße und verlangten Bargeld von einem 20-Jährigen. Als der junge Mann die Herausgabe verweigerte, wurden er und ein weiterer 26-Jähriger von den Unbekannten in den Küchenbereich gedrängt. Dort wurde dem jüngeren Mann von einem der Täter der Geldbeutel weggenommen und mehrere hundert Euro Bargeld entnommen. Anschließend flüchteten die Unbekannten in unbekannte Richtung. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Heilbronn unter der Telefonnummer 07131 74790 zu melden.

Nordheim: Einbruch in Schule

Während der Sommerferien drangen Unbekannte in eine Schule in Nordheim ein. Der oder die Täter brachen zwischen 20 Uhr am vergangenen Donnerstag und 8 Uhr am folgenden Morgen gewaltsam ein Toilettenfenster auf und gelangten so in das Schulgebäude in der Lauffener Straße. In der Mensa wurden verschiedene Lebensmittel und Getränke gestohlen und Teile davon auf dem Schulgelände verteilt. Der Schaden am Fenster kann derzeit noch nicht beziffert werden. Hinweise nimmt das Polizeirevier Lauffen unter der Telefonnummer 07133 2090 entgegen.

Bad Rappenau: Mehrere teure Fahrräder entwendet

Vergangene Woche wurden in Bad Rappenau mehrere Fahrräder aus Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern gestohlen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag brachen Unbekannte gewaltsam in mindestens vier Tiefgaragen in der Salinenstraße sowie zwei Tiefgaragen in der Waldstraße ein und stahlen verschiedene Fahrräder, Pedelecs, Fahrradteile und Zubehör. Auch in der Nelkenstraße wurde im selben Zeitraum ein Fahrradkeller eines Mehrfamilienhauses aufgebrochen, jedoch wurde anscheinend nichts gestohlen. Der Wert des Diebesguts wird derzeit auf rund 30.000 Euro geschätzt. Die entstandenen Schäden an den Türen belaufen sich auf etwa 7.000 Euro. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07264 95900 beim Polizeiposten Bad Rappenau zu melden.

Lauffen: Busfahrer verlässt Unfallstelle nach Zusammenstoß – Zeugen gesucht

In Lauffen kollidierte ein Busfahrer am Freitagabend mit einem geparkten Auto, verließ jedoch die Unfallstelle, ohne sich um die Folgen zu kümmern. Gegen 20:25 Uhr beobachtete ein Zeuge, wie der lila/rosa Bus, vermutlich im Einsatz als Schienenersatzverkehr, von der Hölderlinstraße in die Karlstraße einbog. Beim Rangieren stieß der Bus gegen einen geparkten Ford. Nachdem der Zeuge den Busfahrer auf den Zusammenstoß aufmerksam machte, entschuldigte sich dieser zunächst mehrmals. Als der Zeuge den Ort verließ, fuhr der Unbekannte einfach davon. Da sich weitere Passagiere im Bus befunden haben sollen, werden diese gebeten, sich als Zeugen zu melden. Hinweise nimmt das Polizeirevier Lauffen unter der Telefonnummer 07133 2090 entgegen.

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Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 4508 Fälle von Einbruchdiebstählen gemeldet, von denen 787 aufgeklärt wurden. Es gab 676 Verdächtige, darunter 589 Männer und 87 Frauen. 316 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 5204, von denen 826 aufgeklärt wurden. Es gab 733 Verdächtige, darunter 653 Männer und 80 Frauen. 432 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 im Jahr 2022 auf 2518 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 im Jahr 2022 auf 3202 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 2369 Männer und 233 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2906 Männer und 296 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 im Jahr 2022 auf 1674 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 aus, was 3,38% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0,57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85,09% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen wurden 3369 Unfälle verzeichnet (1,1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, die Schwerverletzten beliefen sich auf 6139 und die Leichtverletzten auf 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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