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Nürtingen: Flucht vor Polizeikontrolle, Erhöhte Geschwindigkeit und riskante Manöver führen zur Festnahme.

Beinahe-Kollision mit Zug,Knappes Entkommen einer gefährlichen Situation dank aufmerksamen Lokführer.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Leinfelden-Echterdingen (ES): Flucht vor Polizeikontrolle (Zeugenaufruf)

Ein 34-jähriger Mann wird seit Dienstagvormittag vom Polizeirevier Filderstadt untersucht. Gegen 11.45 Uhr war er mit einem BMW 335D auf der B 27 in Richtung Tübingen unterwegs und beschleunigte stark, als er einen Streifenwagen sah. An der Ausfahrt LE-Süd nach Stetten fuhr er so schnell ab, dass er bremsen musste. Auf der Sielminger Straße überholte er drei Fahrzeuge und umfuhr eine entgegenkommende Streife. In der Nähe eines Discounters war die Weiterfahrt blockiert, also setzte der 34-Jährige mit hoher Geschwindigkeit zurück und bog nach links in die Denkendorfer Straße ab. In einer Sackgasse wurde der Fahrer schließlich gestellt. Sein Führerschein und der BMW, in dem bei der Durchsuchung durch einen Polizeihund nichts Illegales gefunden wurde, wurden beschlagnahmt. Der Grund für die Flucht vor der Polizeikontrolle ist noch unbekannt. Zeugen, die die Flucht beobachtet haben oder sich möglicherweise gefährdet fühlten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/7091-3 zu melden. (mr)

Nürtingen (ES): Beinahe-Zusammenstoß zwischen Müllfahrzeug und Zug

Nur wenige Zentimeter verhinderten am Dienstagnachmittag in Nürtingen eine Kollision zwischen einem Müllfahrzeug und einem Zug. Der 42-jährige Fahrer des Müllwagens rangierte gegen 16 Uhr am Bahnübergang Steigbrönnle und wollte dann die Gerberstraße überqueren. Beim Rangieren übersah er das Rotlicht am Andreaskreuz, sodass die Schranke an der Fahrerkabine hängen blieb. Der Lokführer des herannahenden Zuges mit mehreren Fahrgästen gab ein Warnsignal und leitete eine Notbremsung ein. Der Zug passierte das Müllfahrzeug knapp und kam erst an der Haltestelle Vorstadt zum Stehen. Es kam zu keiner Kollision und niemand wurde verletzt. Die Schranke konnte von der Fahrerkabine gelöst werden. Gegen den 42-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. (mr)

Kirchheim (ES): Raubüberfall auf Mann (Zeugenaufruf)

Die Kriminalpolizeidirektion Esslingen sucht Zeugen und Hinweise zu einem Raubüberfall, der sich am Sonntagabend hinter dem Waldfriedhof an der Notzinger Steige ereignet haben soll. Ein 54-jähriger Mann hatte sich über eine Internetplattform zu einem Treffen mit einem Unbekannten in der Schlierbacher Straße verabredet. Von dort wurde er telefonisch zu einem Parkplatz eines Discounters gelotst. Der Unbekannte stieg in den Mercedes des Mannes ein und beide fuhren zum Wanderparkplatz beim Friedhof. Dort kam es zu einem Streit, bei dem der Unbekannte den 54-Jährigen angegriffen und ihm seine Badeshorts sowie Autoschlüssel geraubt haben soll. Der Täter flüchtete in Richtung Notzingen. Hinweise bitte an die Kriminalpolizeidirektion Esslingen, Telefon 0711/3990-0. (cw)

Ofterdingen (TÜ): Brand auf Wiese

Die Einsatzkräfte rückten am Mittwochmittag zu einem Brand einer Wiesenfläche oberhalb der Endelbergstraße aus. Gegen 12.15 Uhr geriet trockenes Gras aus unbekannter Ursache in Brand und breitete sich auf einer Fläche von rund 600 qm aus. Die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten konnte den Brand schnell löschen, ohne dass Sachschaden entstand. (cw)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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