Zu dicht aufgefahren. Unfall auf der L 230 in Engstingen wegen nicht ausreichendem Sicherheitsabstand. Sachschaden: 5.000 Euro.
Nürtingen: Verkehrsunfälle

Reutlingen (ost)
Engstingen (RT): Unfall aufgrund von zu geringem Abstand
Ein Vorfall am Sonntagabend führte zu einem Verkehrsunfall auf der L 230 aufgrund eines unzureichenden Sicherheitsabstands. Eine 31-jährige Frau war gegen 18 Uhr mit ihrem Ford Galaxy in Richtung Kohlstetten unterwegs. Sie bemerkte zu spät, dass ein 70-jähriger Mann seinen VW Polo verlangsamte, um nach links abzubiegen. Aufgrund von Unaufmerksamkeit und zu geringem Abstand konnte die 31-Jährige nicht rechtzeitig bremsen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, lenkte sie nach links, um den VW zu überholen, was zu einer Kollision zwischen dem abbiegenden VW und dem Ford führte. Beide Airbags lösten aus. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf jeweils rund 5.000 Euro geschätzt. Es wurde festgestellt, dass der 70-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Die Polizei in Pfullingen hat die Ermittlungen aufgenommen. (js)
Kirchheim/Teck (ES): Angriff auf Polizeibeamte
Ein 48-jähriger Mann griff möglicherweise in einem psychischen Ausnahmezustand am Sonntagnachmittag in der Kornstraße einen Polizeibeamten an. Gegen 15.30 Uhr rief der Mann selbst die Polizei an, da er glaubte, in einem Restaurant vergiftet worden zu sein. Während des Gesprächs zeigte er weitere auffällige Verhaltensweisen. Plötzlich griff er einen der Polizeibeamten an, musste überwältigt und festgenommen werden. Es wurde niemand ernsthaft verletzt. Der Mann wurde nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen in eine Fachklinik gebracht und muss mit einer entsprechenden Anzeige bei der Staatsanwaltschaft rechnen. (cw)
Nürtingen (ES): Einbruch in Ausstellung
In der Nacht von Samstag auf Sonntag brach ein Unbekannter in die Räumlichkeiten einer Ausstellung in der Neckarstraße ein. Zwischen 18 und 15 Uhr gelang es dem Täter, gewaltsam über ein Fenster Zugang zur Galerie zu erhalten. Es scheint, dass nichts gestohlen wurde, da der Täter ohne Beute floh. Die Polizei in Nürtingen hat die Ermittlungen aufgenommen. (cw)
Ofterdingen (TÜ): Verstoß gegen Rechts vor Links
Die Nichtbeachtung der Vorfahrtsregel Rechts vor Links führte zu einem Verkehrsunfall, den eine 73-jährige Frau am Sonntagnachmittag an der Kreuzung Paulinenstraße / Marienstraße verursachte. Die Seniorin war gegen 16.50 Uhr mit ihrem VW Golf Sportsvan auf der Paulinenstraße unterwegs. An der Kreuzung zur Marienstraße missachtete sie die Vorfahrt eines von rechts kommenden VW Golf. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Niemand wurde verletzt. Der Golf des 24-jährigen Fahrers war nach dem Unfall so stark beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf insgesamt rund 16.000 Euro geschätzt. (cw)
Ammerbuch (TÜ): Einbruch in Wohnhaus
Am Sonntag brach ein Unbekannter in ein Wohnhaus in der Lindenstraße im Ortsteil Entringen ein. Zwischen 16 und 23 Uhr gelang es dem Einbrecher, über ein gewaltsam geöffnetes Fenster Zugang zum Gebäude zu erhalten. Es wurden technische Geräte und Wertgegenstände gestohlen. Die Polizei in Rottenburg hat die Ermittlungen aufgenommen. (nf)
Rottenburg (TÜ): Fahrzeugbrand
Ein technischer Defekt war wahrscheinlich die Ursache für den Brand eines Fahrzeugs am Sonntagabend im Pestalozziweg. Der Fahrzeugbesitzer hatte seinen Mercedes gegen 20.15 Uhr geparkt, als er von Nachbarn informiert wurde, dass Flammen aus dem Motorraum des Wagens schlugen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 6.000 Euro geschätzt. (cw)
Balingen (ZAK): Missachtung der Vorfahrt
Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag an der Einmündung Albrechtstraße / Rosenfelder Straße wurde ein 61-jähriger Mann leicht verletzt. Ein 30-jähriger Autofahrer übersah einen von links kommenden VW Golf, was zu einer Kollision führte. Der Golf-Fahrer erlitt leichte Verletzungen, die vor Ort behandelt werden konnten. Der Sachschaden wird auf knapp 10.000 Euro geschätzt. (cw)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Davon waren 589 männlich, 87 weiblich und 316 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








