Am Gründonnerstag gerieten zwei Spaziergänger oberhalb des Funkturms Nächstenbach in steiles Gelände und mussten von der Feuerwehr gerettet werden.
Oberflockenbach: Rettung von abgerutschten Spaziergängern durch Feuerwehr Weinheim

Weinheim (ost)
Zwei Wanderer waren am Gründonnerstag im Wald unterwegs und rutschten in steiles Gelände ab. Die Bergung erfolgte mit Absturzsicherung und einem geländegängigen Kleineinsatzfahrzeug. Gleichzeitig mussten weitere Einsätze im Stadtgebiet abgearbeitet werden.
Am Gründonnerstag, dem 2. April 2026, wurde die Feuerwehr Weinheim kurz nach 16:00 Uhr zu einer Rettung in das Waldgebiet oberhalb des Funkturms bei Nächstenbach gerufen. Zwei ältere Wanderer (79 und 81 Jahre) waren von einem Waldweg abgekommen und etwa 5 bis 10 Meter in einen steilen Hang gerutscht. Nachdem einer der Wanderer versehentlich abgerutscht und gestürzt war, versuchte der andere zu helfen und kletterte hinterher. Beide konnten sich nicht selbst aus ihrer misslichen Lage befreien und warteten zunächst im Hang auf Hilfe.
Sie konnten einen Notruf bei der Leitstelle Rhein-Neckar absetzen, die dann die Rettungskräfte alarmierte, jedoch war eine genaue Ortung aufgrund technischer Probleme des Mobiltelefons zunächst nicht möglich. Daher wurde am Waldparkplatz Weiler-Nächstenbach ein Bereitstellungsraum für den Rettungsdienst und die Feuerwehr eingerichtet. Nach einer kurzen Besprechung der Einsatzkräfte begannen sie gemeinsam mit dem Rettungsdienst eine gezielte Suche in dem betroffenen Gebiet.
Inzwischen gelang es der Leitstelle Rhein-Neckar, erneut einen Telefonkontakt zwischen den Anrufern und den Einsatzkräften vor Ort herzustellen. Nach diesem Kontakt und ihrer Beschreibung des Weges konnten die beiden Wanderer in der Nähe der Schutzhütte „Roth“ an einem Rundweg lokalisiert werden. Beide waren ansprechbar und nach einer ersten Untersuchung unverletzt. Trotz des Sturzes und der schwierigen Hanglage endete der Vorfall glimpflich.
Die Rettungskräfte sicherten die Verletzten im steilen Gelände mit Absturz- und Seiltechnik. Eine Wanderin wurde in eine Schleifkorbtrage gelegt und aus dem Hangbereich auf den Waldweg gezogen.
Der zweite Wanderer konnte mit Hilfe von Feuerwehrleuten und einem Sicherungsseil den Hang eigenständig hinaufsteigen. Nachdem beide Wanderer wieder auf dem Waldweg waren, wurde der gestürzte Wanderer mit einer Krankentrage des Rettungswagens auf ein geländegängiges Kleineinsatzfahrzeug der Feuerwehr gebracht und von dort zum Rettungswagen am Waldparkplatz in Weiler-Nächstenbach transportiert. Der Rettungsdienst übernahm dort die weitere Versorgung und Untersuchung.
Der zweite Wanderer wurde ebenfalls betreut und mit einem weiteren Kleineinsatzfahrzeug der Feuerwehr zum Waldparkplatz gebracht. Nach der Untersuchung durch den Rettungsdienst stellte sich glücklicherweise heraus, dass keine Verletzungen vorlagen. Die Betroffenen kamen mit dem Schrecken davon. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.
Der Einsatz erforderte ein strukturiertes Vorgehen in unwegsamem Gelände sowie eine enge Koordination aller eingesetzten Kräfte. Die Zusammenarbeit mit der Leitstelle Rhein-Neckar, dem DRK Weinheim und der Feuerwehr Weinheim funktionierte auch unter den schwierigen Bedingungen und der anfänglich unklaren Situation reibungslos. Die Personen wurden etwa 30 Minuten nach dem Notruf gefunden.
Während des laufenden Einsatzes wurde die Feuerwehr gegen 16:45 Uhr zu einem ausgelösten Feueralarm im Weinheimer Schloss in der Obertorstraße gerufen. Die Einsatzkräfte der Abteilung Stadt und Lützelsachsen-Hohensachsen überprüften den betroffenen Bereich in einer Küche. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich.
Auch die Feuerwehrabteilung Oberflockenbach war bei einem medizinischen Notfall im Einsatz. Die Feuerwehrsanitäter übernahmen die Erstversorgung und versorgten die betroffene Person mit professioneller Erster Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen gemeldet, was 0,57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% entspricht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








