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Oberkochen: Polizeibericht Ostalbkreis

Diebstahl eines E-Scooters in Aalen, Vorfahrtmissachtung in Oberkochen, Erregung öffentlichen Ärgernisses in Untergröningen und weitere Vorfälle in Heubach und Schwäbisch Gmünd.

Foto: Depositphotos

Aalen (ost)

Aalen: Raub des E-Scooters

Am Montag wurde zwischen 15.30 Uhr und 17:30 Uhr ein E-Scooter der Marke KSR mit dem Versicherungskennzeichen 690-LEH aus einem Vorgarten in der Breslauer Straße gestohlen. Hinweise zum Diebstahl oder zum Verbleib des Scooters nimmt das Polizeirevier Aalen unter der Telefonnummer 07361 5240 entgegen.

Oberkochen: Nichtbeachtung der Vorfahrt

Gegen 22 Uhr am Mittwoch fuhr eine 18-jährige Fahrerin eines Renault von der Abfahrt B19 Oberkochen Nord. Sie entschied sich jedoch, wieder auf die B19 aufzufahren und fuhr geradeaus auf die Auffahrt zur B19 weiter. Dabei missachtete sie die Vorfahrt einer 46-jährigen Toyota-Fahrerin, die von rechts herankam, und kollidierte mit dem Fahrzeug. Der Toyota wurde von der Straße abgewiesen, drehte sich um die eigene Achse und prallte gegen ein Verkehrszeichen. Der Unfall verursachte einen Sachschaden von etwa 19.000 Euro. Die beiden Fahrerinnen sowie drei Mitfahrerinnen im Renault im Alter von zweimal 17 und 18 Jahren wurden leicht verletzt.

Untergröningen: Erregung öffentlichen Ärgernisses

Am Mittwoch gegen 20:20 Uhr beobachtete eine 47-jährige Frau mit ihren beiden 13-jährigen Kindern, wie ein Mann und eine Frau an der Bushaltestelle in der Aalener Straße sexuelle Handlungen ausführten. Sie erkannten auch einen weiteren Mann, der dabei saß und den beiden Unbekannten zusah. Nachdem ein Zeuge die drei Personen ansprach, hörten sie mit den sexuellen Handlungen auf, verweilten noch einige Minuten an der Bushaltestelle und fuhren dann in einem PKW auf der B19 in Richtung Gaildorf weg. Das Polizeirevier Aalen bittet Zeugen des Vorfalls oder weitere Geschädigte, sich unter der Telefonnummer 07361 5240 zu melden.

Aalen: Beschädigung eines Autos

Am Mittwoch zwischen 16:30 Uhr und 18:05 Uhr wurde die Fahrertür eines in der Schopenhauerstraße geparkten VW beschädigt. Dabei ging auch die Scheibe kaputt. Hinweise auf den oder die Verursacher nimmt das Polizeirevier Aalen unter der Telefonnummer 07361 5240 entgegen.

Heubach: Sturz mit Pedelec

Am Mittwoch gegen 17:25 Uhr stürzte eine 73-jährige Frau mit ihrem Pedelec auf dem Lappertalweg bergab. Kurz vor der Ölmühle stürzte sie aufgrund eines Bremsfehlers auf dem Schotterweg. Dabei wurde sie leicht verletzt und musste in ein Klinikum gebracht werden. Am Fahrrad entstand ein Sachschaden von ca. 250 Euro. Die Radfahrerin trug vorbildlich einen Fahrradhelm, was von der Polizei empfohlen wird.

Schwäbisch Gmünd: Übersehen eines E-Scooter-Fahrers

Am Mittwoch gegen 16:50 Uhr fuhr ein 37-jähriger VW-Fahrer in der Buchstraße aus einer Einmündung und übersah dabei einen 34-jährigen E-Scooter-Fahrer, der die Straße überquerte. Der 34-Jährige wurde bei der folgenden Kollision leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 500 Euro.

Schwäbisch Gmünd: Unfall mit E-Scooter

Am Mittwoch gegen 17:15 Uhr fuhr eine 17-jährige E-Scooter-Fahrerin vom Spielplatz in der Grabenallee zur Parlerstraße. Beim Überholen von Fußgängern auf der linken Seite übersah sie einen 3-jährigen Jungen auf seinem Fahrrad und kollidierte mit ihm. Die Fahrerin des E-Scooters stürzte und verletzte sich leicht. Der 3-Jährige blieb unverletzt.

Schwäbisch Gmünd/Straßdorf: Sturz mit Fahrrad

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gegen 0:20 Uhr stürzte ein 34-jähriger Pedelec-Fahrer alleinbeteiligt in der Rostocker Straße, vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers. Dabei wurde er leicht verletzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Autodiebstählen in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1295 Fälle registriert, wovon 728 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 764, darunter 702 Männer und 62 Frauen. 339 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Autodiebstähle auf 1503 Fälle, wovon 747 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 782, darunter 726 Männer und 56 Frauen. 351 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Autodiebstähle in Deutschland verzeichnet, mit 7781 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.295 1.503
Anzahl der aufgeklärten Fälle 728 747
Anzahl der Verdächtigen 764 782
Anzahl der männlichen Verdächtigen 702 726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 62 56
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 339 351

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Fahrraddiebstahlraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil, wobei 2022 22.350 Fälle und 2023 22.305 Fälle registriert wurden. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 1882 im Jahr 2022 auf 2032 im Jahr 2023, während die Anzahl der Verdächtigen von 1671 auf 1761 stieg. Von den Verdächtigen waren 1553 männlich, 118 weiblich und 872 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62.036 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 22.350 22.305
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.882 2.032
Anzahl der Verdächtigen 1.671 1.761
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.553 1.651
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 118 110
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 771 872

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Insgesamt gab es 369 Tote, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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