Ein 18-jähriger Mann setzt sein Leben aufs Spiel, indem er auf einer S-Bahn mitfährt. Die riskante Aktion wurde von der Bundespolizei beobachtet und gestoppt.
Oberleitung: 18-Jähriger surft auf S-Bahn mit

Stuttgart (ost)
Ein junger Mann im Alter von 18 Jahren hat sich in der Nacht zum Samstag (21.02.2026) in einer lebensbedrohlichen Situation befunden.
Um 01:15 Uhr war der 18-jährige Bürger der Ukraine an der S-Bahnstation Stuttgart-Stadtmitte. Als die S-Bahn der Linie S3 in Richtung Backnang einfuhr, hielt sich der 18-Jährige an einer Metallstange des letzten Wagens fest und fuhr auf dem Trittbrett mit, bis der Zug zum Stillstand kam. Danach stieg er mit einem 17-jährigen Begleiter in die S3 ein und fuhr bis zum Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt. Dort wiederholte der 18-Jährige seine riskante Aktion und fuhr erneut einige Meter außerhalb des Zuges mit. Ein verdeckter Beamter der Bundespolizei beobachtete die Handlungen des 18-Jährigen und kontrollierte ihn und seinen Begleiter zusammen mit herbeigerufenen Einsatzkräften in der Nähe des Bahnhofs.
In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass das Mitfahren auf Zügen lebensgefährlich ist. Aufgrund der hohen Geschwindigkeiten der Züge besteht die Gefahr, dass S-Bahnsurfer die Kontrolle verlieren und gegen Hindernisse wie Oberleitungsmasten, Schilder oder Bäume prallen. Viele Menschen sind sich nicht bewusst, dass die Bahn-Oberleitung eine Spannung von 15.000 Volt führt. Das ist ungefähr 65 Mal mehr als in einer normalen Steckdose zu Hause. Schon allein bei Annäherung kann es zu einem lebensbedrohlichen Stromschlag kommen, ohne dass die Oberleitung berührt wird.
Quelle: Presseportal








