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Oberleitung: Stromunfall auf Güterbahnhof in Kehl

15-Jähriger erleidet lebensbedrohliche Verbrennungen nach Stromschlag. Bundespolizei warnt vor Gefahren an Bahnanlagen.

Foto: unsplash

Kehl (ost)

Am Morgen des 2. Juni 2026 ereignete sich gegen 3 Uhr ein Stromunfall am Güterbahnhof in Kehl. Gemäß den aktuellen Ermittlungen kletterte ein 15-jähriger französischer Staatsbürger, der wegen einer Schulausflugs in einem Hotel in Kehl übernachtete, auf einen Güterwagen. Dabei kam er der stromführenden Oberleitung zu nahe und erlitt einen Stromschlag. Dies führte zu lebensbedrohlichen Verbrennungen. Nach der notärztlichen Versorgung wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Die genauen Hintergründe für diese lebensbedrohliche Handlung sind noch nicht bekannt. Die Bundespolizeiinspektion Offenburg führt nun die Ermittlungen durch.

Die Bundespolizei warnt davor, Bahnanlagen zu betreten oder auf Güterwagen zu klettern. Um sich schwer zu verletzen oder sogar zu sterben, muss man nicht einmal die 15.000 Volt starke Oberleitung berühren. Bereits ein Abstand von 1,50 Metern kann ausreichen, damit der Strom durch einen Lichtbogen auf den menschlichen Körper überspringt. Der Strom in den Oberleitungen ist 65-mal stärker als der Strom aus der Steckdose.

Quelle: Presseportal

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