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Oberndorf a. N., Lkr. Rottweil: Mann verletzt Frau durch Schuss, lebensgefährlich

Eine Frau wurde im Bahnhofsbereich von Oberndorf a.N. durch einen Schuss lebensgefährlich verletzt. Der Täter wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Oberndorf a.N., Lkr. Rottweil (ost)

Am Montagabend ereignete sich im Bereich des Bahnhofs von Oberndorf a.N. ein Vorfall, bei dem eine Frau lebensgefährlich verletzt wurde, weil Schüsse abgefeuert wurden.

Augenzeugen meldeten eine männliche Person, die gegen 21.30 Uhr auf eine Frau geschossen haben soll. Die Polizei und der Rettungsdienst wurden alarmiert, der Notarzt versorgte die Verletzte nach der Sicherung des Bahnhofs, und sie wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Bei den sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Täter waren zahlreiche Streifenwagen und Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums und der Bundespolizei beteiligt, einschließlich Diensthundeführern und des Polizeihubschraubers.

Im Zuge der Fahndung wurde der mutmaßliche Täter von Einsatzkräften festgenommen.

Die Kriminalpolizei Rottweil hat die Ermittlungen übernommen.

Zum jetzigen Zeitpunkt können keine weiteren Angaben zum Tathergang und Motiv gemacht werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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