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Oberreichenbach: Gefährliche Fahrt unter Alkoholeinfluss

Ein betrunkener Autofahrer entzieht sich einer Verkehrskontrolle und gefährdet andere Verkehrsteilnehmer durch riskante Überholmanöver. Polizei sucht dringend Zeugen.

Foto: unsplash

Oberreichenbach (ost)

Am Sonntagmorgen gegen 11:45 Uhr entkam ein betrunkener Autofahrer einer Verkehrskontrolle im Bereich Calw und brachte durch riskante Überholmanöver andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.

Ein 53-jähriger Fahrer fiel einer Streifenbesatzung des Polizeireviers Calw auf, da er während der Fahrt keinen Sicherheitsgurt trug. Als die Beamten den Fahrer in der Schömberger Straße kontrollieren wollten, beschleunigte er stark und versuchte vermutlich, der Kontrolle zu entkommen.

Dabei brachte er mehrmals andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.

Nach kurzer Zeit hielt der Mercedes-Fahrer an und ließ sich schließlich kontrollieren. Die Polizisten stellten deutlichen Alkoholgeruch fest und führten einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von etwa 0,9 Promille. Daraufhin musste der Mann eine Blutprobe abgeben, seinen Führerschein behielten die Beamten ein.

Das Polizeirevier Calw hat die Ermittlungen aufgenommen. Insbesondere werden die Fahrer der beiden überholten Autos während der Flucht sowie weitere Zeugen, die durch das beschriebene Verhalten gefährdet wurden, gebeten, sich beim Polizeirevier Calw unter der Rufnummer 07051/1610 zu melden.

Benedikt Sengle, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10727 auf 11419 an. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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