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Oberteuringen: Verkehrskontrollen im Bodenseekreis

Beamte führen Kontrollen durch, fünf Fahrer verlieren Führerschein oder erhalten Fahrverbot. Flucht vor Polizei endet mit Sturz und Drogenvortest positiv.

Foto: Depositphotos

Bodenseekreis (ost)

Friedrichshafen / Oberteuringen / Neukirch

Enttäuschende Ergebnisse bei Verkehrskontrollen

Die Resultate der Kontrollen, die Beamte des Polizeireviers Friedrichshafen und der Verkehrspolizei Ravensburg in der Nacht auf Donnerstag an verschiedenen Orten durchgeführt haben, sind ernüchternd. Insgesamt mussten fünf Verkehrsteilnehmer entweder ihren Führerschein abgeben oder werden in den nächsten Monaten mit einem Fahrverbot belegt. Gegen 23.30 Uhr versuchte ein Fahrer eines Motorrollers vor einer Streife der Verkehrspolizei zu fliehen. Der 19-Jährige hatte kein Kennzeichen an seinem Zweirad angebracht und fuhr mit seinem 50ccm-Roller mit Geschwindigkeiten von bis zu etwa 80 km/h davon, als die entgegenkommende Streife zur Kontrolle wendete. Seine Fahrt über verschiedene Straßen und einen Kiesweg endete mit einem Sturz in einen Strauch. Neben der Tatsache, dass der 19-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist und sein Roller nicht zugelassen ist, fiel auch ein Drogentest positiv auf Cannabis aus. Auch ein Autofahrer versuchte, einer Polizeikontrolle im Friedrichshafener Stadtgebiet zu entkommen. Der 68-Jährige beschleunigte sein Auto und schaltete das Licht des Fahrzeugs noch vor Erreichen seines Wohnsitzes aus. Trotzdem konnte er sich einem Alkoholtest nicht entziehen: Dieser ergab über 0,5 Promille. Drei weitere Autofahrer wurden in derselben Nacht in Neukirch, Friedrichshafen und Oberteuringen mit mehr als 0,5 Promille bzw. über zwei Promille gestoppt. Ebenso ernüchternd verliefen auch Verkehrskontrollen am Mittwochnachmittag im Bereich der Kornblumenstraße in Friedrichshafen. Zwölf Autofahrer nutzten während der Fahrt ihr Handy, weitere zwölf Verkehrsteilnehmer waren nicht angeschnallt, darunter ein Kind. Die Polizei wird weiterhin konsequent Verkehrskontrollen durchführen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Friedrichshafen

Einbruch in Wohnung

Unbekannte hatten es auf eine Spielekonsole abgesehen, die zwischen Dienstag, 19.30 Uhr, und Mittwoch, 02.30 Uhr, in eine Souterrain-Wohnung im Hägleweg in Jettenhausen eingebrochen sind. Die Täter gelangten über ein bodentiefes Fenster in die Wohnung, durchsuchten mehrere Schränke und entkamen mit der Konsole im Wert von mehreren hundert Euro. Das Polizeirevier Friedrichshafen hat die Ermittlungen zu dem Einbruch aufgenommen.

Friedrichshafen

Oldtimer gerät in Brand

Am Mittwochabend geriet ein Fiat 500 Oldtimer im Bereich des Wohngebiets Oberhof in Brand. Während der Fahrt bemerkte der Fahrer Rauch aus dem Motorraum und hielt daraufhin an. Die örtliche Feuerwehr löschte schließlich den zwischenzeitlich brennenden Oldtimer, an dem Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro entstand. Niemand wurde verletzt.

Oberteuringen

Einbruch in Geschäftsräume

Unbekannte brachen in der späten Dienstagnacht in die Geschäftsräume einer Firma in der Meersburger Straße in Neuhaus ein. Die Täter schlugen nach bisherigen Erkenntnissen ein Fenster im Erdgeschoss ein und durchsuchten anschließend alle Büro-, Verkaufs- und Lagerräume. Neben mehreren Kettensägen, die die Unbekannten mitnahmen, brachen sie auch einen Tresor auf und stahlen Bargeld. Die Polizei Friedrichshafen sicherte Spuren und ermittelt in Bezug auf den Einbruch. Personen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07541/104-0 beim Polizeirevier Friedrichshafen zu melden.

Oberteuringen

Sprengung einer Panzergranate

Ein Angler entdeckte am Mittwochmorgen im Flussbett der Rotach im Bereich Ramsenbühl eine alte Panzergranate und alarmierte die Polizei. Beamte des Polizeireviers Friedrichshafen setzten sich wegen des gemeldeten verdächtigen Gegenstands mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst in Verbindung, woraufhin schnell feststand, dass es sich bei der vermeintlichen „Bombe“ um alte russische Munition handelte. Die Fachbeamten führten am Nachmittag eine kontrollierte Sprengung vor Ort durch. Dazu musste ein angrenzendes Wohnhaus kurzzeitig evakuiert werden.

Kressbronn am Bodensee

Kleintraktor gerät auf Rebfläche ins Rollen und kollidiert mit Holzschuppen

Ein Kleintraktor mit Mulchgerät geriet am Mittwochnachmittag auf einer steil abfallenden Rebfläche ins Rollen und prallte gegen einen Holzschuppen. Als die Fahrerin die Kontrolle über ihr Arbeitsgerät verlor, sprang sie rechtzeitig ab, während der Traktor Fahrt aufnahm. Er durchbrach den Zaun eines angrenzenden Schrebergartens, beschädigte eine kleine Metallhütte und prallte schließlich in den Holzschuppen, der teilweise einstürzte. Der entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf etwa 15.000 Euro. Niemand wurde verletzt.

Überlingen

Autofahrer flieht – Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis

Trotz seiner Flucht vor einer Streife des Polizeireviers Überlingen muss ein 31-Jähriger mit einer Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen. Da er nicht angeschnallt war, wollte eine Polizeistreife am Mittwochabend den Fahrer eines Opel im Burgbergring kontrollieren. Als die Beamten umkehrten, bog der 31-Jährige schnell ab, sprang aus seinem Wagen und flüchtete zu Fuß. Offensichtlich hatte der 31-Jährige dabei nicht an die Bremse seines Opels gedacht. Das Auto geriet auf der abschüssigen Straße ins Rollen und prallte rückwärts gegen einen angrenzenden Zaun. Der entstandene Sachschaden ist derzeit noch unklar. Die Flucht war jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Die Beamten konnten dank der Fahrzeugdaten schnell feststellen, wer der Fahrer des Wagens war, und bestätigten dies schließlich durch einen Bildabgleich. Neben dem 31-Jährigen muss nun auch die Halterin des Wagens mit einer Strafanzeige rechnen, da sie die Fahrt des Fahrers ohne Führerschein mit ihrem Auto erlaubt hatte. Das Auto wurde als Beweismittel beschlagnahmt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon hatten 33630 Unfälle Personenschäden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%), und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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