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Oberteuringen: Verkehrskontrollen im Bodenseekreis

Beamte des Polizeireviers Friedrichshafen haben Verkehrssünder erwischt, die ohne Fahrerlaubnis unterwegs waren. Autofahrer waren nicht angeschnallt und benutzten illegal Mobiltelefone während der Fahrt.

Foto: Depositphotos

Bodenseekreis (ost)

Friedrichshafen / Wiggenhausen

Verkehrsüberwachung – Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis erwischt

Während verstärkter Verkehrskontrollen am Donnerstag zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr stellten Beamte des Polizeireviers Friedrichshafen im Stadtgebiet Friedrichshafen mehrere Verkehrsdelikte fest und ahndeten sie. Unter anderem wurden 37 Autofahrer ohne Sicherheitsgurt erwischt und 27 Fahrer wurden dabei erwischt, wie sie während der Fahrt ihr Handy benutzten. Ebenso erwarten sechs Fahrradfahrer, die falsch gehandelt haben, ein Bußgeld und auch 3 Verkehrsteilnehmer, die nicht ausreichend versichert waren, müssen mit einer Anzeige rechnen.

Oberteuringen

Abgelenkter Fahrer verursacht Unfall und stoppt Rettungswagen mit Sonderrechten

Die Ablenkung durch das Handy während der Fahrt scheint die Ursache für einen Verkehrsunfall am Donnerstag gegen 18.30 Uhr auf der Landstraße zwischen Waltenweiler und Hefigkofen auf Höhe der Abzweigung nach Oberteuringen gewesen zu sein. Ein 51-jähriger Mann fuhr mit seinem Porsche auf der L329, als er sein Mobiltelefon herausnahm, um die wahrscheinlich provokante Fahrweise eines vorausfahrenden Fahrzeugs zu dokumentieren. In diesem Moment näherte sich dem 51-Jährigen ein Rettungswagen mit Sondersignalen, der in entgegengesetzter Richtung unterwegs war und beabsichtigte, nach links nach Oberteuringen abzubiegen. Der 51-Jährige erschrak und kam mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Straße ab. Dabei überfuhr er die angrenzende Mittelinsel, berührte mit dem Unterboden den Randstein und zwang den herannahenden Rettungswagen zum Stillstand. Es kam nicht zu einem direkten Zusammenstoß zwischen dem Porsche-Fahrer und dem Rettungswagen. Durch dieses Manöver entstand am Porsche ein Sachschaden von 1000,00 Euro. Der Fahrer muss nun zusätzlich mit einem Bußgeld rechnen.

Uhldingen-Mühlhofen

Love-Scamming – Liebesbetrüger erbeutet über 66.000 Euro

Die Polizei ermittelt und warnt, nachdem eine Frau aus dem Bodenseekreis in den letzten Wochen Opfer eines Liebesbetrugs im Internet wurde. Eine 66-jährige Frau aus dem Raum Uhldingen-Mühlhofen knüpfte nach einem Konzertbesuch vor einigen Wochen über eine Social-Media-Plattform Kontakt zu einer Person, die sich als Musiker „Marti Pellow“ ausgibt. Es entwickelte sich ein reger Austausch von Nachrichten zwischen der Frau und dem vermeintlichen Musiker, der das Opfer wahrscheinlich geschickt manipulierte. Über mehrere Wochen hinweg überwies die gutgläubige Frau einen fünfstelligen Betrag an den Betrüger. Erst in den letzten Tagen entschied sich die Frau zur Anzeige bei der Polizei, nachdem sie den Schwindel bemerkte.

Weitere Informationen zu diesem Betrugsschema und wie Sie Betrüger rechtzeitig erkennen können, finden Sie im Internet auf der Website der polizeilichen Kriminalprävention unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 1733 Fälle (0.57%). Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 (85.09%). In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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