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Ochsenhausen: Skoda-Fahrer unter Drogen im Wald gelandet

Ein 36-Jähriger verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete nach Drogenkonsum im Wald. Die Polizei ermittelt den genauen Hergang des Unfalls.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Ein 36-Jähriger war kurz vor 16 Uhr auf der K7527 von Wennedach in Richtung Reinstetten unterwegs. Etwa ein Kilometer vor dem Ortsbeginn von Reinstetten verlor der Fahrer eines Skoda aufgrund von Schneematsch die Kontrolle und kam nach rechts von der Straße ab. Das SUV fuhr mehrere Meter über den Seitenstreifen. Anschließend lenkte der 36-Jährige wohl nach links. Das Auto überquerte die Straße und kam links von der Fahrbahn ab, so die Polizei. Der Fahrer durchquerte einen Graben und landete im Wald. Das Fahrzeug kam an einem Baum zum Stillstand. Während der Unfallaufnahme hatten die Beamten den Verdacht, dass der Fahrer nicht mehr in der Lage war, sicher zu fahren. Ein Urintest bestätigte den Konsum von Drogen. Ein Arzt entnahm ihm im Krankenhaus Blut. Dies wird nun analysiert, um festzustellen, welche Betäubungsmittel der 36-Jährige eingenommen hatte. Sein Führerschein wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eingezogen. Die Polizei schätzt den Schaden am stark beschädigten Skoda auf mehrere tausend Euro. Es entstand kein Fremdschaden.

Im Straßenverkehr stellt der „berauschte“ Fahrer eine Gefahr dar. Alkohol und Drogen lassen die Fahrer ihre Fähigkeiten leichtsinnig überschätzen. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Kontrolle des Fahrzeugs sowie körperliche und geistige Fitness! Deshalb überwacht die Polizei den Verkehr rund um die Uhr. Zum Schutz aller.

++++0589708(TH)

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, wovon 36787 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 32420, wobei 28389 männliche und 4031 weibliche Verdächtige waren. 10727 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 37873, wovon 34877 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30714, wobei 26963 männliche und 3751 weibliche Verdächtige waren. 11419 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3,38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0,57% ausmacht. Der Großteil der Unfälle (85,09%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 260926 Fällen. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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