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Öffentlichkeitsfahndung nach bewaffnetem Raubüberfall in Karlsruhe

Die Polizei sucht öffentlich nach den Tatverdächtigen, Belohnung von bis zu 3.000 Euro ausgelobt.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:

Am Mittwoch, dem 19. Juni 2024, ereignete sich in der Waldstadt in Karlsruhe ein bewaffneter Raubüberfall, bei dem zwei bisher unbekannte Täter in ein Wohnhaus in der Elbinger Straße einbrachen, ein älteres Ehepaar mit einem Messer bedrohten und ausraubten (siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/5804777). Die Täter erbeuteten unter anderem Schmuck und Bargeld in verschiedenen Währungen sowie zwei Mobiltelefone.

Die Polizei ist auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen und sucht nun öffentlich in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ nach den Verdächtigen.

Die beiden Täter wurden wie folgt beschrieben:

Weitere Informationen können über den folgenden LINK auf dem Fahndungsportal des Landeskriminalamts Baden-Württemberg eingesehen werden:

Karlsruhe – Raub in einem Wohnhaus

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat eine Belohnung von bis zu 3.000 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Identifizierung und/oder Ergreifung der bisher unbekannten Täter führen. Der Fall wird am Mittwoch, dem 25.02.2026, um 20:15 Uhr im ZDF in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ als Studiofall präsentiert.

Für die polizeilichen Untersuchungen sind insbesondere folgende Fragen von Bedeutung:

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst in Karlsruhe unter der Tel.: 0721 666-5222 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Für die Übermittlung von Hinweisen kann auch die Onlinewache unter www.polizei-bw.de/onlinewache genutzt werden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 im Jahr 2022 auf 2518 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 im Jahr 2022 auf 3202 im Jahr 2023, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

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