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Offenburg: Durchbruch bei Einreisekontrolle

Ein Autofahrer durchbrach die Einreisekontrolle an der Europabrücke, woraufhin Bundespolizisten Schüsse abgaben und einen Verdächtigen festnahmen.

Foto: Depositphotos

Kehl (ost)

Die Straßenbahn fährt mittlerweile wieder uneingeschränkt – der Verkehr auf der B28 in Richtung Frankreich ist wieder einspurig freigegeben.

Pressemitteilung vom 29.05.2026, 8:29 Uhr

Kehl – Erfolg bei Einreisekontrolle

Während einer Einreisekontrolle durch Beamte der Bundespolizei an der Europabrücke in der Nacht auf Freitag kam es zu einem gefährlichen Vorfall, als ein Fahrer eines Renault versuchte, durchzubrechen. Zwei der Beamten griffen daraufhin zu ihren Dienstwaffen. Der Fahrer eines Clio sollte kurz nach Mitternacht bei der Einreise nach Deutschland kontrolliert werden und wurde aufgefordert, in die Kontrollstelle einzufahren. Anstatt anzuhalten, beschleunigte der Autofahrer jedoch und fuhr direkt auf die uniformierten Beamten zu, die ausweichen mussten, um nicht getroffen zu werden. Der Fahrer des Renault kehrte um und fuhr zurück in Richtung Frankreich. Zwei Beamte versuchten erneut, den Flüchtenden aufzuhalten. Der Fahrer des Clio beschleunigte erneut und fuhr gezielt auf die Polizisten zu. Die beiden Bundespolizisten griffen daraufhin zu ihren Dienstwaffen und gaben Schüsse in Richtung des Renault ab. Gleichzeitig mussten sie ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden. Kurz vor der Grenze zu Frankreich versuchte ein weiterer Beamter der Bundespolizei, den Fahrer zu stoppen, musste aber ebenfalls ausweichen, um nicht verletzt zu werden. Nachfolgende Beamte konnten den Renault auf französischem Gebiet finden und beobachten, wie zwei Männer zu Fuß flohen. Der mutmaßliche Fahrer konnte festgenommen werden. Er erlitt leichte Verletzungen, wurde jedoch nicht durch die Schüsse verletzt. Der Festgenommene befindet sich derzeit auf einer Polizeistation in Frankreich. Die weiteren Maßnahmen werden in Absprache mit den französischen Behörden durch ein Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Offenburg koordiniert. Der zweite Insasse des Wagens, der noch flüchtig ist, könnte ein 20-jähriger Mann sein, dessen Ausweisdokument im Renault gefunden wurde. Es ist derzeit unklar, ob es sich bei dem Flüchtigen um diese Person handelt und ob er möglicherweise verletzt wurde.

Aufgrund des Vorfalls an der Europabrücke wurde seit Freitagmorgen um 8 Uhr der Tramverkehr von Deutschland nach Frankreich und umgekehrt sowie der Ausreiseverkehr nach Frankreich für etwa eine Stunde gesperrt. Der Verkehr in Richtung Frankreich wird an der Hafenstraße umgeleitet.

/wo

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10,38% aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 0,57% der Gesamtzahl ausmachten. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 85,09%. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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