Ein Renault-Fahrer durchbrach Einreisekontrolle an der Europabrücke und löste Schusswaffengebrauch der Bundespolizei aus.
Offenburg: Durchbruch bei Einreisekontrolle

Kehl (ost)
Während einer Einreisekontrolle durch Beamte der Bundespolizei ereignete sich in der Nacht auf Freitag an der Europabrücke ein gefährlicher Vorfall, bei dem ein Fahrer eines Renault durchbrach, was dazu führte, dass zwei der Beamten ihre Schusswaffe einsetzten. Der Fahrer eines Clio sollte kurz nach Mitternacht bei der Einreise nach Deutschland kontrolliert werden, daher wurde er aufgefordert, in die Kontrollstelle einzufahren. Anstatt anzuhalten, beschleunigte der Autofahrer jedoch und fuhr direkt auf die uniformierten Beamten zu, die ausweichen mussten, um nicht getroffen zu werden. Der Fahrer des Renault wendete dann und fuhr zurück in Richtung Frankreich auf der Straßburger Straße. Zwei uniformierte Beamte auf der Fahrbahn versuchten erneut, den Flüchtenden zu stoppen. Der Fahrer des Clio beschleunigte erneut und fuhr gezielt auf die Polizisten zu. Die beiden Bundespolizisten griffen daraufhin nach ihren Dienstwaffen und gaben Schüsse in Richtung des Renault ab, während sie ausweichen mussten, um eine Kollision zu vermeiden. Kurz vor der Grenze zu Frankreich versuchte ein weiterer Beamter der Bundespolizei zum dritten Mal, den Autofahrer zu stoppen, musste aber erneut ausweichen, um nicht verletzt zu werden. Die nachfolgenden Bundespolizisten konnten den Renault auf französischem Staatsgebiet finden und beobachten, wie zwei Männer aus dem Wagen flüchteten. Der mutmaßliche Fahrer wurde festgenommen und befindet sich derzeit auf einer Polizeidienststelle in Frankreich. Die Staatsanwaltschaft Offenburg hat ein Rechtshilfeersuchen gestellt, um die weiteren Maßnahmen mit den französischen Behörden abzustimmen. Derzeit wird vermutet, dass sich die zweite Person im Wagen, die noch flüchtig ist, um einen 20-Jährigen handeln könnte, wie aus einem im Renault gefundenen Ausweisdokument hervorgeht. Es ist jedoch unklar, ob es sich tatsächlich um diese Person handelt und ob sie verletzt wurde.
Aufgrund des Vorfalls an der Europabrücke wurde der Straßenbahnverkehr von Deutschland nach Frankreich und umgekehrt sowie der Ausreiseverkehr nach Frankreich seit Freitagmorgen um 8 Uhr für etwa eine Stunde gesperrt. Der Verkehr in Richtung Frankreich wird an der Hafenstraße umgeleitet.
/wo
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was einem Anteil von 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 260926, sind übrige Sachschadensunfälle (85.09%). Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 369, Schwerverletzte auf 6139 und Leichtverletzte auf 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








