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Offenburg – Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung

Am Sonntagnachmittag kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Familien. Zwei Männer wurden verletzt und das mutmaßliche Pfefferspray sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Offenburg (ost)

Am Sonntagnachmittag ereignete sich gegen 13 Uhr auf einem Parkplatz vor einem Gebäude in der Prinz-Eugen-Straße eine handfeste Auseinandersetzung zwischen zwei Familien. Laut bisherigen Informationen sollen vier Personen im Alter von 20 bis 32 Jahren plötzlich aufeinander losgegangen sein. Nach dem Handgemenge, bei dem auch Pfefferspray zum Einsatz kam, fuhren zwei Männer im Alter von 28 und 31 Jahren mit einem Auto vom Ort weg. Bei der Ankunft eines Polizeiwagens wurden ein 20-Jähriger und ein 32 Jahre alter Mann auf dem Parkplatz gefunden. Beide wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Das vermutliche Pfefferspray wurde entdeckt und sichergestellt. Nach der Aufnahme des Sachverhalts wurden die beiden freigelassen. Kurz darauf meldeten sich die beiden Streithähne bei den Polizisten. Beide wiesen Schnittverletzungen auf und gaben an, auch durch den Einsatz des Pfeffersprays während der Auseinandersetzung verletzt worden zu sein. Es soll auch ein Messer bei dem Streit zum Einsatz gekommen sein. Die beiden Verletzten wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen 15:15 Uhr wurde die Polizei erneut zum Ort gerufen. Ein unbekanntes Mitglied einer der Familien soll sein Auto vor dem Haus der anderen Familie abgestellt haben, um deren Ausfahrt zu blockieren. Anschließend soll das Fahrzeug von mehreren Personen beschädigt worden sein, woraufhin der Fahrer mit dem Auto wegfuhr. Die Hintergründe des Streits werden derzeit ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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