Über 100 Beamte waren bei dem Einsatz beteiligt. Ermittler fanden Kokain, Marihuana, Haschisch, Amphetamin, Ketamin und MDMA.
Offenburg: Polizeieinsatz in Ortenaukreis, Festnahmen und Drogenfunde

Offenburg (ost)
Am Dienstagmorgen wurde ein großer Polizeieinsatz im Ortenaukreis durchgeführt, an dem über 100 Beamte der Kriminalpolizei und des Polizeipräsidiums beteiligt waren. Bei den Durchsuchungen in Wohnungen und Geschäftsräumen wurden etwa 3.500 Gramm Kokain, 2.300 Gramm Marihuana, 1.800 Gramm Haschisch, 800 Gramm Amphetamin, 100 Gramm Ketamin und 25 Gramm MDMA gefunden und beschlagnahmt. Außerdem wurden Bargeld, verbotene Waffen und hochwertige Uhren entdeckt und sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft Offenburg stellte Haftbefehle gegen vier Verdächtige im Alter von 21 bis 40 Jahren, darunter drei Deutsche und ein deutsch-russischer Staatsbürger. Diese wurden dem Amtsgericht in Offenburg vorgeführt und inhaftiert.
Am Dienstagmorgen führten polizeiliche Ermittlungen zu einem größeren Einsatz im Ortenaukreis. Seit Frühjahr 2026 wurde gegen eine Gruppe von deutschen und russischen Staatsbürgern ermittelt, die im Verdacht stehen, mit Drogen in großen Mengen zu handeln. In den frühen Morgenstunden wurden mehrere Wohnungen und Geschäfte durchsucht. Die genauen Mengen an Drogen und anderen Gegenständen, die gefunden wurden, sind derzeit nicht bekannt. Mehrere Personen im Alter von 21 bis 64 Jahren wurden vorläufig festgenommen und in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Offenburg dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 im Jahr 2022 auf 34.877 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 im Jahr 2022 auf 30.714 im Jahr 2023 zurück. Dabei waren 28.389 Verdächtige männlich und 4.031 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 im Jahr 2022 auf 11.419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnet Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








