Ein Mann wurde Opfer von Betrügern, die ihn mit angeblich lukrativen Geldanlagen lockten und einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag erbeuteten.
Online-Trading-Betrug in Pforzheim

Pforzheim (ost)
Ein Mann wurde von bislang unbekannten Tätern betrogen, die ihn mit angeblich lukrativen Geldanlagen anlockten.
Nach aktuellen Ermittlungen wurde das Opfer bereits im Spätherbst 2025 über einen Messenger-Dienst von mehreren unbekannten Profilnutzern kontaktiert. Ihnen wurde ein angeblich gewinnbringendes Aktieninvestment angeboten. Daraufhin überwies das Opfer mehrmals größere Geldbeträge über Crypto-Trading-Plattformen. Später verlangten die Täter weitere Gelder für Depotauszahlungen. Als der Betrug entdeckt wurde, hatten die Unbekannten bereits einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag erlangt. Das Kriminalkommissariat in Pforzheim hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen.
Es kommt immer wieder zu ähnlichen Fällen, oft mit dem gleichen Ergebnis: Die Täter erbeuten das Ersparte der Opfer, indem sie hohe Renditen versprechen.
Die Polizei Pforzheim gibt folgende Ratschläge:
Benjamin Koch, Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, wovon 4056 gelöst wurden. Es gab insgesamt 3146 Verdächtige, darunter 2153 Männer, 993 Frauen und 1119 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 13531, wobei 4420 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 3473, darunter 2380 Männer, 1093 Frauen und 1331 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt








