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Ortenaukreis: Schockanrufe in Offenburg und Ettenheim

Unbekannte Täter erlangten Bargeld von lebensälteren Opfern. Polizei warnt vor solchen Anrufen und gibt Verhaltenshinweise.

Foto: Depositphotos

Offenburg / Ettenheim (ost)

Zwei sogenannte „Schockanrufe“ wurden am Donnerstag von Bewohnern im Ortenaukreis erhalten. Bei drei älteren Menschen erlangten die Täter beträchtliche Geldbeträge. In Offenburg übergab eine 75-jährige Frau gegen 19 Uhr einem Unbekannten eine große Menge Bargeld. Der Täter verschwand daraufhin in unbekannte Richtung. Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Ettenheim, wo ein Ehepaar zwischen 10:30 Uhr und 12 Uhr von einem russisch sprechenden Anrufer kontaktiert wurde. Dieser gab vor, dass ein Familienmitglied in einen Unfall verwickelt sei und verlangte eine Kaution in Höhe von mehreren Tausend Euro. Das ältere Paar übergab schließlich das Geld an den Unbekannten. Ob die beiden Fälle zusammenhängen, wird von den Ermittlern der Kriminalpolizei untersucht.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor solchen Anrufen und gibt folgende Verhaltenshinweise:

/sk

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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