In Baden-Baden und Ortenberg kam es zu größeren Polizeieinsätzen aufgrund von Bedrohungen. Unüberlegte Äußerungen können ernste Konsequenzen haben.
Ortenberg: Polizeieinsätze wegen Bedrohungen

Baden-Baden / Ortenberg (ost)
In den vergangenen Tagen gab es erneut größere Polizeieinsätze aufgrund von Bedrohungen.
Am Montagabend wurden die Mitarbeiter eines Klinikums in Baden-Baden von einem 60-jährigen Mann bedroht, weil er mit seiner Behandlung unzufrieden war. Nachdem er sagte, dass er zu Hause eine Pistole habe und sie benutzen wolle, wurde er vorläufig festgenommen und seine Wohnung wurde durchsucht. Es wurde jedoch keine Waffe gefunden.
Circa drei Stunden später wurden Polizeibeamte wegen einer Bedrohungslage in Ortenberg gerufen. Auch hier soll ein Mann von einem 77-Jährigen verbal mit einer Schusswaffe bedroht worden sein, weil er angeblich unberechtigt mit seinem Hund über ein Grundstück gelaufen war. Auch hier konnte keine Waffe gefunden werden.
Die Polizei warnt davor, dass unüberlegte, impulsive oder leichtfertige Drohungen oft zu größeren Einsätzen von Polizei- und Rettungskräften führen können. Wenn jemand „einem anderen Menschen die Begehung einer rechtswidrigen Tat gegen ihn oder einer nahestehenden Person androht“, erfüllt dies den Tatbestand einer Bedrohung nach dem Strafgesetzbuch und kann mit Freiheits- oder Geldstrafen geahndet werden. Darüber hinaus können solche Einsätze auch für den Verursacher unangenehme Konsequenzen haben und ihn in Gefahr bringen. Diese Einsätze verursachen Kosten für die Polizei und die Rettungskräfte. In der Regel prüft die Polizei, ob diese Kosten dem Verursacher auferlegt werden können.
/vo
Quelle: Presseportal








