Das Polizeipräsidium Aalen führte Verkehrskontrollen zur Motorradsaison durch. Die Zahl der Unfälle ist im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent gesunken.
Ostalbkreis: Motorradkontrollen in Aalen 2026

Aalen (ost)
Die Polizei Aalen hat den Beginn der Motorradsaison genutzt, um am Samstag, dem 09.05., Verkehrskontrollen im Präsidiumsbereich durchzuführen. Der Fokus lag auf der Sicherheit von Motorrädern und der Einhaltung von Verkehrsvorschriften durch Motorradfahrer.
Die Anzahl der Motorradunfälle erreichte den niedrigsten Wert der letzten fünf Jahre. Im Jahr 2025 sank die Anzahl der Unfälle im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent. Erfreulich ist auch der Rückgang der Todesfälle von sechs auf fünf sowie der Schwerverletzten von 112 auf 92.
Etwa 60 Prozent der Unfälle wurden von Motorradfahrern verursacht, aber nur in 40 Prozent der tödlichen Unfälle.
„Geschwindigkeit“ mit 29 Prozent, „Abstand“ mit 14 Prozent und „Überholen“ mit 11 Prozent sind weiterhin die Hauptursachen für Unfälle.
Trotz der gesunkenen Unfallzahlen verfolgen wir weiterhin das Ziel der „Vision Zero“. Wir wollen sicherstellen, dass jeder Motorradfahrer sicher nach Hause kommt.
Technische Manipulationen an Motorrädern gefährden die Verkehrssicherheit zusätzlich. Besonders durch Änderungen an den Abgasanlagen kommt es zu Lärmbelästigungen entlang der Hauptverkehrswege.
Im Ostalbkreis wurden an der Kontrollstelle auf der B19 im Kochertal insgesamt 38 Motorräder gestoppt und überprüft, von denen 8 beanstandet wurden.
Im Rems-Murr-Kreis waren die Kontrollstellen auf den bekannten Strecken Sulzbacher Steige (B14), Spiegelberg und Lautertal (L1066), L 1151 Schorndorf-Schlichten, L1080 bei Welzheim und L1199 bei Kernen-Stetten verteilt.
Insgesamt wurden an den Kontrollstellen im Rems-Murr-Kreis 133 Motorräder überprüft, von denen 14 beanstandet wurden.
Zusätzlich zu den Kontrollen gab es am Ebnisee einen Informationsstand zur Unfallprävention, der von den Motorradfahrern gut besucht wurde.
Die Straßenverkehrssicherheit ist ein zentrales Anliegen der Polizei, weshalb das ganze Jahr über Verkehrsüberwachungsmaßnahmen durchgeführt werden. Diese Maßnahmen verfolgen einen umfassenden Ansatz und zielen darauf ab, alle Bereiche des Straßenverkehrs abzudecken.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








