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Ostfildern: Brand, Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rücken zu gemeldetem Dachstuhlbrand aus

Gemeldeter Brand auf Terrasse eines Flachdaches, 3 Personen verletzt, Sachschaden von mehreren zehntausend Euro

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Brand im Dachstuhl gemeldet

Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei rückten am Mittwochvormittag in die Straße Obere Wässere aus, nachdem ein Brand im Dachstuhl gemeldet worden war. Gegen 11.10 Uhr brach auf der Terrasse eines Flachdaches ein Feuer aus. Die Feuerwehr konnte den Brand mit 13 Fahrzeugen und 40 Mann vor Ort eingrenzen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Drei Personen wurden durch den Rauch leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst mit acht Fahrzeugen und 16 Sanitätern behandelt. Das Polizeirevier Reutlingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und prüft, ob der Brand möglicherweise durch eine Zigarettenkippe verursacht wurde. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. (nf)

Ostfildern (ES): Verletzung bei Sturz

Ein Pedelec-Fahrer wurde bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag leicht verletzt. Der 49-Jährige stürzte gegen 13.30 Uhr in der Nürtinger Straße allein. Der Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Am E-Bike entstand kein Schaden. (ar)

Ostfildern (ES): Lkw-Rad verloren

Ein verlorenes Lkw-Rad führte am Mittwochvormittag auf der K1217 zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Ein mit rund 26 Tonnen Split beladener Sattelzug blieb nach einem technischen Defekt liegen und musste abgeschleppt werden. Während der Fahrt löste sich am Ortsende Kemnat an dem abgeschleppten Lkw ein Zwillingsrad samt Achsaufhängung und rollte zunächst die Kemnater Senke hinunter. Nachdem das Rad eine Grundstücksmauer berührte, einen Leitpfosten und ein Verkehrszeichen beschädigte, prallte es etwa 500 Meter weiter frontal gegen einen ordnungsgemäß in Richtung Ortsmitte fahrenden Audi Q5. Der 42-jährige Fahrer des Audis hatte keine Chance zu reagieren. Niemand wurde verletzt, aber der Audi dürfte wirtschaftlichen Totalschaden erlitten haben. Das Fahrzeug musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Zur Bergung und Reinigung mussten ein Kranfahrzeug, ein zweiter Spezialabschlepper (Masterlifter) und eine spezielle Nassreinigungsmaschine hinzugezogen werden. Die Kreisstraße musste teilweise bis etwa 14.45 Uhr gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt. (cw)

Nürtingen (ES): Arbeitsunfall mit Verletzten

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten am Mittwochnachmittag gegen 13.30 Uhr zu einem Unternehmen in der Ohmstraße in Oberensingen aus. Dort war bei einem Batterietest ein Teil der Batterie explodiert und hatte zu einer Stichflamme geführt. Zwei Mitarbeiter im Alter von 28 und 52 Jahren wurden dabei erheblich verletzt und mussten nach der Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht werden. (mr)

Zollernalbkreis: Betrug mit hohen Geldsummen – Warnung vor Anlagebetrügern

Die Polizei warnt vor Betrügern, die ihre Opfer durch vermeintlich lukrative Geldanlagen im Internet um hohe Geldbeträge bringen. Die Geschädigten wurden seit Oktober letzten Jahres über Social-Media-Gruppen aufmerksam gemacht, in denen große Gewinne durch Investitionen in die Vermietung von Powerbank-Ladestationen versprochen wurden. Durch Vertriebsniederlassungen in ganz Deutschland, darunter in Hechingen, sowie Apps und Vorzeigegeräte sollten die Anlageoptionen professionell und seriös wirken. Auf diese Weise wurde das Interesse vieler Menschen geweckt. Nachdem vermeintliche Gewinnauszahlungen ausblieben, erkannten mehrere Opfer den Betrug und erstatteten Anzeige. Es wird vermutet, dass die mutmaßlichen Täter die Betrugsmasche aus Fernost initiiert und gesteuert haben. Gegen einen 56-jährigen Verdächtigen, der die Niederlassung in Hechingen leitete, wurden ebenfalls Ermittlungen eingeleitet.

Auf der Website der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) wird ausdrücklich auf die Warnhinweise zu diesem Fall hingewiesen. https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/weitere/2026/meldung_2026_04_09_orange_cat_energy_technology_co_ltd.html

Die Kriminalpolizeidirektion Esslingen hat die Ermittlungen zu den bisher bekannten rund 50 Fällen aufgenommen. Opfer, die noch keine Anzeige bei der Polizei erstattet haben, werden gebeten, dies über die Onlinewache https://portal.onlinewache.polizei.de/de/ zu tun.

Die Kriminalpolizei empfiehlt:

Weitere Tipps finden Sie auf der Website der Polizeilichen Kriminalprävention: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/ und auf dem YouTube-Kanal der Polizei BW: https://www.youtube.com/watch?v=xPJqp9zA1y8 sowie auf der Website der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht: https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzbetrug/Anlagebetrug/anlagebetrug_node.html

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 1733, was 0.57% aller Unfälle darstellt. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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