Zwei Männer schlugen und verfolgten einen 18-Jährigen in der Karlsruher Oststadt, um Marihuana zu erpressen. Opfer erlitt leichte Verletzungen.
Oststadt: Raub in Karlsruhe, Kriminalpolizei sucht Zeugen nach Überfall

Karlsruhe (ost)
Am Dienstagabend sollen zwei bisher unbekannte Männer in der Oststadt von Karlsruhe einen 18-Jährigen angegriffen und verfolgt haben, nachdem sie ihn zuvor um die Übergabe von Marihuana gebeten haben sollen.
Nach aktuellen Informationen befand sich das spätere Opfer gegen 19:30 Uhr in der Nähe der Haltestelle Durlacher Tor im Bereich des KIT/Informatik KOM 1. Dort näherten sich ihm zwei junge Männer und forderten die Herausgabe von Cannabis. Als der 18-Jährige dies verweigerte, sollen die beiden Unbekannten ihn geschlagen, getreten und mit Reizgas angegriffen haben. Daraufhin floh er in eine Kneipe in der Karl-Wilhelm-Straße und versteckte sich in einer Toilettenkabine. Dort übergab er den beiden Verfolgern einen kleinen Geldbetrag und eine geringe Menge Cannabis, woraufhin die Männer von ihm abließen und die Lokalität in unbekannte Richtung verließen.
Der 18-Jährige erlitt leichte Verletzungen im Gesicht und an den Händen.
Die beiden Männer sollen etwa 18 bis 20 Jahre alt und ungefähr 1,75m groß gewesen sein. Einer der Täter hatte dunkle Haut, schwarze, mittellange lockige Haare und dunkle Kleidung. Er hatte keinen Bart und sprach akzentfrei Deutsch. Der zweite Angreifer hatte helle Haut, trug eine Mütze, war breit gebaut und trug ein Unterhemd.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen des Vorfalls sowie Personen, die Informationen zu den beiden bisher Unbekannten haben, sich unter 0721 666-5555 an den Kriminaldauerdienst zu wenden.
Franz Henke, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 26.963 höher ist als die der weiblichen Verdächtigen mit 3.751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnet Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








