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Ottmarsheim: Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt

Eine 51-jährige Mercedes-Fahrerin verursachte eine Kollision mit einem 49-jährigen Harley-Davidson-Fahrer, der lebensgefährlich verletzt wurde.

Foto: unsplash

Ludwigsburg (ost)

Am Freitag (05.06.2026) um etwa 17:21 Uhr fuhr eine 51-jährige Frau in einem Mercedes-Benz CLA auf der Kreisstraße 1625 von Ottmarsheim in Richtung Gemmrigheim. An der Einmündung Forststraße bog die 51-Jährige dann nach links in Richtung Gemmrigheim ab. Dabei übersah sie einen 49-jährigen Motorradfahrer auf einer Harley-Davidson, der in Richtung Ottmarsheim unterwegs war. Es kam zu einem Zusammenstoß im Einmündungsbereich. Der Motorradfahrer wurde lebensgefährlich verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die 51-Jährige wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 45.000 Euro geschätzt. An der Unfallstelle waren Rettungsdienst, Feuerwehr und Straßenmeisterei im Einsatz. Ein Gutachten zur Klärung des Unfallhergangs wurde von der zuständigen Staatsanwaltschaft angeordnet. Während der Unfallaufnahme musste die Unfallstelle zeitweise voll gesperrt werden. Um 23:15 Uhr wurde der Streckenabschnitt wieder für den Verkehr freigegeben. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte zeitweise bis zu sechs Streifen im Einsatz. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg unter der Telefonnummer 0711 6869 0 oder per E-Mail unter stuttgart-vaihingen.vpi@polizei.bwl.de in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 1733, was 0.57% der Gesamtunfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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