Tanklastzug mit Heizöl gerutscht, präventive Maßnahmen zum Gewässerschutz ergriffen.
Petershausen: Tanklastzug in Bachbett

Konstanz (ost)
Am Donnerstag, den 06.02.2026, erhielt die Vollzeitabteilung um 16:04 Uhr einen Einsatzalarm nach Dingelsdorf. Ein Tanklastzug, beladen mit Heizöl, war in der Straße „Am Fließhorn“ von der Straße abgekommen und in ein Bachbett gerutscht. Das Fahrzeug kam dort in einem Winkel von ca. 45 Grad zum Stillstand.
Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Tanklastzug mit etwa 1200 Litern Heizöl beladen. Es gab keine Verletzten. Ein direktes Austreten von Betriebsstoffen konnte zunächst nicht festgestellt werden. Aufgrund der Situation bestand jedoch eine potenzielle Gefahr für das angrenzende Gewässer und den Bodensee. Daher wurden die Abteilungen Dingelsdorf und die Spezialeinheit Ölwehr nachalarmiert.
Um Gefahren abzuwehren und das Gewässer zu schützen, wurden präventive Maßnahmen ergriffen. Ölsperren wurden im Bachbett platziert und Deichmaßnahmen durchgeführt. Gleichzeitig wurde ein Fachunternehmen beauftragt, das Heizöl abzupumpen, um das Risiko während der Bergung zu minimieren.
Während der Maßnahmen in Dingelsdorf wurden die Vollzeitabteilung und die Abteilung Petershausen um 19:19 Uhr zu einem gemeldeten Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person an der Kreuzung Mainaustraße / Neuhauserstraße alarmiert. Sechs Fahrzeuge waren an dem Unfall beteiligt, ein Stromverteiler wurde leicht beschädigt. Entgegen der ersten Meldung war jedoch niemand eingeklemmt. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die medizinische Versorgung der Betroffenen, die Feuerwehr nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und sicherte die Einsatzstelle. Nachdem der Stromnotdienst der Stadtwerke eingetroffen war, konnte der Einsatz beendet werden.
Nach Abschluss der Umpumparbeiten in Dingelsdorf begann das Bergungsunternehmen damit, den Tanklastzug zurück auf die Straße zu bringen. Die Arbeiten gestalteten sich aufgrund der Lage des Fahrzeugs und der örtlichen Gegebenheiten als herausfordernd. Während des gesamten Einsatzes trat kein Betriebsstoff aus.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle zurückgebaut. Der Einsatz endete gegen 22:00 Uhr.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Darunter waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 aus, was 3.38% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die meisten Unfälle (85.09%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








