Ein 14-Jähriger wurde in Pfinztal-Berghausen Opfer eines versuchten Raubdelikts. Die Kriminalpolizei Karlsruhe sucht nach Zeugen.
Pfinztal: Polizei sucht Zeugen nach versuchtem Raub an Jugendlichem

Karlsruhe (ost)
Ein 14-Jähriger wurde am späten Mittwochabend in Pfinztal-Berghausen anscheinend Opfer eines versuchten Raubüberfalls. Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.
Nach aktuellen Informationen war der 14-Jährige gegen 21:45 Uhr zu Fuß von der S-Bahn Station in Berghausen auf dem Heimweg. Noch im Bereich der Station traf der Jugendliche offenbar auf eine Gruppe von fünf Personen. Ein Verdächtiger aus dieser Gruppe soll unter Drohung mit einem vermeintlichen Schlagstock Geld und das Handy des Opfers gefordert haben. Der 14-Jährige konnte daraufhin über eine Treppe am Bahnsteig fliehen, obwohl die Gruppe ihn scheinbar kurzzeitig entlang der Gleise verfolgte.
Der Geschädigte wurde nach aktuellen Erkenntnissen nicht verletzt.
Der Haupttäter soll laut Angaben des Opfers etwa 16 bis 17 Jahre alt sein und bei einer geschätzten Größe von 180 bis 185 Zentimetern eine kräftige bis dicke Statur haben. Er soll längere wellige dunkelbraune Haare und einen leichten Bart haben. Außerdem trug er einen silbernen Ohrring. Zur Tatzeit war er mit einer schwarzen glänzenden Jacke und schwarzen Jeans bekleidet. Die männlichen Begleiter des Täters sollen zwischen 16 und 19 Jahre alt sein und wurden als südländisch aussehend beschrieben. Eine Person hatte eine etwas dunklere Hautfarbe und trug anscheinend eine schwarze Mütze.
Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Untersuchungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zu den Tätern haben, sich unter der Telefonnummer 0721 666 5555 zu melden.
Ralf Eisenlohr, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 im Jahr 2022 auf 3202 im Jahr 2023. Darunter waren 2369 männliche Verdächtige und 233 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 2906 männliche und 296 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1313 auf 1674. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








