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Pforzheim: Autofahrer unter Alkoholeinfluss

Ein Autofahrer wurde in Pforzheim mit über 1,8 Promille gestoppt. Blutprobe und Führerschein wurden eingezogen, Strafanzeige folgt.

Foto: Depositphotos

Pforzheim (ost)

Ein aufmerksamer Bürger informierte die Polizei gegen 23:15 Uhr über ein Fahrzeug auf der Dietlinger Straße, das in Schlangenlinien fuhr. Polizeibeamte des Reviers Pforzheim-Süd konnten den 33-jährigen Opel-Fahrer kurz darauf kontrollieren. Dabei bemerkten sie Alkoholgeruch bei dem Mann. Ein freiwilliger Test ergab einen Wert von über 1,8 Promille.

Der Fahrer musste eine Blutprobe abgeben und seinen Führerschein abgeben. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer.

Allgemeine Informationen Ihrer Polizei:

Ab 0,3 Promille kann von einer sogenannten „relativen Fahruntüchtigkeit“ gesprochen werden. Kommen ab diesem Promillewert noch alkoholbedingte Fahrfehler oder ein dadurch verursachter Verkehrsunfall mit Personenschaden oder entsprechendem Sachschaden hinzu, hat die Fahrerin oder der Fahrer mit einer Anzeige und fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.

Ab 1,1 Promille wird bei Autofahrern im öffentlichen Straßenverkehr von „absoluter Fahruntüchtigkeit“ gesprochen. Die Folgen sind in der Regel eine Anzeige und die Entziehung der Fahrerlaubnis.

Je nach Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt, Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger gefahrenbewusst und sind risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,5 Promille (absolute Fahruntüchtigkeit) steigt das Unfallrisiko um das 12-fache. (Quelle: https://www.gib-acht-im-verkehr.de/themen/suchtmittel/alkohol/).

Melanie Konrad, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Statistiken über Drogenraten in Baden-Württemberg zeigen, dass im Jahr 2022 insgesamt 40.049 Fälle erfasst wurden, von denen 36.787 gelöst wurden. Es gab 32.420 Verdächtige, darunter 28.389 Männer, 4.031 Frauen und 10.727 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 37.873 Fälle registriert, von denen 34.877 gelöst wurden. Es gab 30.714 Verdächtige, darunter 26.963 Männer, 3.751 Frauen und 11.419 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Fälle von Drogenkonsum in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0,57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85,09% entspricht. Innerorts wurden 25663 Unfälle (8,37%) verzeichnet, außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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