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Pforzheim: Einbruch in Schreibwarenladen, Polizei sucht Zeugen

Einbruch in Fußgängerzone von Dienstag auf Mittwoch. Täter stehlen Münzgeld und Superhelden-Karten. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Pforzheim (ost)

In der Fußgängerzone von Brötzinger waren in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch offenbar Einbrecher aktiv. Zwischen Dienstagabend und den frühen Morgenstunden gelang es bisher unbekannten Tätern, in ein Schreibwarengeschäft in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße einzudringen.

Beim gewaltsamen Öffnen der Eingangstür könnte nicht nur die Tür selbst beschädigt worden sein, sondern möglicherweise auch die Aufmerksamkeit von Anwohnern oder Passanten erregt haben, da die Vorgehensweise mit entsprechendem Lärm verbunden gewesen sein könnte.

Im Inneren des Ladens suchten die Täter nach Beute und stahlen neben Münzen auch Sammelkarten verschiedener Anbieter. Darunter waren zahlreiche Superhelden-Karten. Es wird angenommen, dass für den Abtransport der Beute etwa ein Dutzend graue Einkaufskörbe mit schwarzen Tragegriffen des Geschäfts verwendet wurden.

Der entstandene Sach- und Diebstahlsschaden wird nach ersten Schätzungen auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Die Polizei bittet nun Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße beobachtet haben oder sonstige hilfreiche Hinweise geben können, sich zu melden. Hinweise nimmt das Polizeirevier Pforzheim-Süd unter der Telefonnummer 07231 4238200 entgegen.

Alexander Uhr, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Darunter waren 589 männliche und 87 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 653 männliche und 80 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 345 Männer und 36 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 363 Männer und 39 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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