Ein 58-jähriger Mann wurde nach einer Gewalttat festgenommen. Der Geschädigte wird weiter ärztlich behandelt und der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.
Pforzheim: Gewalttat in Remchingen,58-jähriger Mann vorläufig festgenommen

Remchingen (ost)
Am 08.09.2026, um 13:39 Uhr, wurde über das Presseportal (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/137462/6347984) berichtet, dass es am Morgen des 08.09.2026 in Wilferdingen zu einer Auseinandersetzung kam, bei der ein Opfer schwer verletzt wurde.
Am heutigen Nachmittag wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – der 58-jährige Verdächtige dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Pforzheim vorgeführt. Aufgrund der Schwere des Vorwurfs und der Fluchtgefahr wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den 58-Jährigen erlassen und vollstreckt. Der Beschuldigte befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Der 28-jährige Verletzte ist in einem stabilen Zustand und wird weiterhin ärztlich versorgt.
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Pforzheim und der Staatsanwaltschaft Pforzheim, insbesondere zum Motiv, dem Tathergang und den eingesetzten Mitteln, dauern weiterhin an.
Christian Schwab, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Benjamin Koch, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 381 auf 402, wobei der Großteil männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








