Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Pforzheim: Love Scamming in Freudenstadt

Eine Frau wurde durch einen Liebesbetrüger zu einer Geldanlage in Krypto-Währung verleitet. Die Polizei warnt vor Online-Betrug und rät zur Anzeigeerstattung bei Opfern.

Foto: unsplash

Freudenstadt (ost)

Ein ungewöhnlicher Zwischenfall ereignete sich im Polizeirevier Freudenstadt. Eine Dame, die anfänglich nur nach der Seriosität von Online-Plattformen erkundigen wollte, wurde von der Polizei über Love Scamming informiert. Ende Oktober hatte die Frau einen Mann über eine Dating-App kennengelernt. Über mehrere Wochen hinweg tauschten sie WhatsApp-Nachrichten aus, was zu einer emotionalen Bindung führte. Schon wenige Tage nach dem Kennenlernen ermutigte der Betrüger die Frau, ihr Geld in Krypto-Währung auf einer von ihm genannten Website anzulegen. Angezogen von hohen Renditen überwies die Frau einen hohen fünfstelligen Betrag an mehrere vermeintliche Handelsplattformen.

Die Polizeipräsidium Pforzheim warnt:

– Seien Sie bei jeder Kontaktaufnahme von Unbekannten über das Internet oder über Messenger-Dienste grundsätzlich skeptisch. – Überweisen Sie Online-Bekanntschaften kein Geld und lassen Sie sich nicht auf Transaktionen auf Internetseiten ein. – Lassen Sie sich niemals unter (emotionalen) Druck setzen. – Wenn Sie Opfer eines Liebesbetruges geworden sind, erstatten Sie auf jeden Fall Anzeige bei der Polizei. Speichern Sie dazu alle E-Mails und Chat-Nachrichten als Beweismittel auf einem Speichermedium.

Simone Unger, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24