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Pforzheim: Misslungener Wohnungseinbruch – Festnahme

Ein Mann verletzte sich beim Einbruchversuch in Pforzheim schwer. Nach seiner Flucht wurde er blutüberströmt festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt.

Foto: Depositphotos

Pforzheim (ost)

Am Montagabend wurde gegen 20:00 Uhr ein Mann mit stark blutender Wunde am Unterarm in der Nähe des Aldi-Markts in der Kurzen Steig gemeldet.

Die Polizisten, die gerufen wurden, entdeckten einen Mann mit einer großen Schnittwunde am Unterarm. Aufgrund der starken Blutung mussten die Beamten die Wunde zuerst abbinden, bevor der Rettungsdienst eintraf. Während der Mann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde, verfolgten die Beamten den Weg, den die Zeugen beschrieben hatten. Dabei fanden sie vor einem Grundstück eine große Blutspur. Bei genauerer Untersuchung stellten die Beamten fest, dass an dem Wohngebäude eine Fensterscheibe eingeschlagen worden war. Auch an der beschädigten Scheibe konnten schließlich Blutspuren festgestellt werden.

Nach den bisherigen Ermittlungen hat sich der Mann verletzt, als er versuchte, in das Haus einzubrechen. Danach flüchtete er, bevor er von Zeugen blutüberströmt in der Nähe des Aldi-Markts entdeckt wurde.

Nach den bisherigen Ermittlungen wurde der 38-jährige obdachlose Mann erst Ende Juni aus dem Gefängnis entlassen. Nun wurde er erneut auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl gegen ihn erließ.

Christian Schwab, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim

Patrick Bogner, Pressestelle

Quelle: Presseportal

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