Beamte führen Kontrolle zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogendelikten durch, mehrere Verstöße festgestellt
Pforzheim: Schwerpunktkontrolle in Freudenstadt

Pforzheim (ost)
Am Freitag, den 09.10.2026, haben Polizeibeamte des Polizeireviers Freudenstadt und der Verkehrspolizei in Freudenstadt eine Schwerpunktkontrolle zur Bekämpfung der Alkohol- und Drogendelinquenz durchgeführt.
In diesem Zusammenhang haben 16 Beamte zwischen 16.00 Uhr und 23.00 Uhr eine Vielzahl von Fahrzeugen kontrolliert und dabei zahlreiche Verstöße festgestellt.
Aufgrund konkreter Verdachtsmomente bezüglich einer möglichen Beeinflussung durch berauschende Substanzen haben die Beamten drei Blutentnahmen angeordnet.
Folgende Verstöße wurden festgestellt:
Insgesamt wurden zwei Verfahren wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet sowie eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr gestellt.
Neben den Kontrollen zur Fahrtauglichkeit haben die Einsatzkräfte weitere Verstöße festgestellt, darunter einmal Fahren ohne Versicherungsschutz, neun Fälle von nicht angelegten Sicherheitsgurten, vier Verstöße gegen die Kindersicherungsvorschriften, wobei in zwei Fällen die Weiterfahrt untersagt wurde. Darüber hinaus gab es Beanstandungen an neun Fahrzeugen bezüglich der Lichttechnik oder der Reifen.
Ein Verkehrsteilnehmer war zur Festnahme wegen Unterschlagung ausgeschrieben. Er wird am heutigen Samstag einem Haftrichter vorgeführt.
Robert Odelga, Führungs- und Lagezentrum
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang in den aufgezeichneten Fällen. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (28389) höher war als die der weiblichen Verdächtigen (4031). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








