Zwei maskierte Männer raubten 81-Jährigen aus, fesselten ihn und entwendeten Bargeld und Mobiltelefon. Opfer leicht verletzt.
Pforzheim: Senior überfallen, Polizei sucht Zeugen

Pforzheim (ost)
Am Montagmorgen haben zwei vermummte Männer einen 81-jährigen Mann in seinem Haus überfallen und eine geringe Menge Bargeld gestohlen.
Laut den bisherigen Ermittlungen überraschten die Unbekannten den Mann um 7:15 Uhr auf der Treppe in seinem Haus in der Schützenstraße. Wie die beiden Täter ins Gebäude gelangten, ist noch unklar. Während einer der Räuber den 81-Jährigen auf der Treppe festhielt, durchsuchte der andere das Haus nach Wertsachen. Danach fesselten die Männer ihr Opfer mit Kabelbindern an einen Stuhl, nahmen sein Handy und flüchteten in unbekannte Richtung. Möglicherweise benutzten sie einen kleinen Fußweg von der Schützenstraße zum Davosweg.
Der ältere Mann konnte sich schnell selbst befreien und informierte eine Nachbarin.
Neben dem Handy wurde laut aktuellen Informationen eine kleine Menge Bargeld gestohlen. Der 81-Jährige wurde leicht verletzt.
Beschreibung der Täter:
Beide Männer waren zwischen 180 cm und 185 cm groß, trugen Masken und waren komplett dunkel gekleidet. Beide trugen Handschuhe, einer war schlank und der andere kräftig.
Das Kriminalkommissariat Pforzheim leitet die Untersuchungen und bittet Zeugen, die am Montag zwischen 6:30 und 8 Uhr in der Nähe der Friedenstraße/Ecke Schützenstraße oder Davosweg verdächtige Aktivitäten beobachtet haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Nummer 07231 186 4444 zu melden.
Melanie Konrad, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 345 männlich, 36 weiblich und 165 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland – 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








