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Pfullendorf: Vandalismus an Wahlplakaten im Landkreis Sigmaringen

Vandalen beschädigten und rissen mehrere Wahlplakate diverser Parteien ab, Polizei bittet um Hinweise.

Foto: unsplash

Landkreis Sigmaringen (ost)

Landkreis Sigmaringen

Wahlwerbung beschädigt

Unbekannte haben zwischen Montag und Dienstag mindestens 13 Wahlplakate verschiedener Parteien beschädigt und teilweise zerstört. Polizeibeamte des Reviers Sigmaringen entdeckten am Montagmittag in der Bahnhofstraße in Krauchenwies ein beschädigtes Wahlplakat. In der Nacht von Montag auf Dienstag rissen die Täter an einem Plakat am Kreisverkehr in der Laizer Straße in Sigmaringen mehrere Plakate ab und warfen sie ins Gebüsch. In Gammertingen-Harthausen und Veringenstadt-Hermentingen wurden jeweils ein Plakat aus der Halterung gerissen, in Hettingen wurde ein Plakat beklebt. Das Polizeirevier Sigmaringen hat Ermittlungen wegen politisch motivierter Sachbeschädigung aufgenommen und bittet unter Tel. 07571/104-0 um Hinweise zu den Tätern.

Bad Saulgau

Opfer verliert fast 70.000 Euro durch Anlagebetrug

Zwei Männer im Alter von 41 und 34 Jahren ließen sich von einem verlockenden Angebot zur Geldanlage täuschen und verloren fast 70.000 Euro durch Anlagebetrug. Der 34-Jährige stieß im Internet auf eine lukrative Kapitalanlage und investierte zunächst 200 Euro. Nachdem er Gewinne erzielte, überwies er einen weiteren Betrag. Auch sein 41 Jahre alter Bekannter investierte und verlor Geld, als die Betrüger persönliche Daten missbrauchten. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und ermittelt.

Pfullendorf

Fahren unter Drogeneinfluss mit E-Scooter

Ein 24-Jähriger wurde positiv auf Betäubungsmittel getestet, als Beamte des Polizeipostens Pfullendorf ihn in Denkingen anhielten. Der Mann musste seinen E-Scooter stehen lassen und eine Blutprobe abgeben. Bei einem positiven Test drohen ihm ein Bußgeld und Fahrverbot.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht von 10727 auf 11419. Im Vergleich zur Region Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland verzeichnete (73917), zeigt sich, dass Baden-Württemberg insgesamt niedrigere Drogenraten aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, wobei 4056 Fälle gelöst wurden und 3146 Verdächtige ermittelt wurden. Davon waren 2153 männlich, 993 weiblich und 1119 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 13531, wobei 4420 Fälle gelöst wurden und 3473 Verdächtige identifiziert wurden. Von diesen waren 2380 männlich, 1093 weiblich und 1331 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

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