Beamte führen Verkehrskontrollen durch, entdecken Drogenbeeinflussungen und fehlende Fahrerlaubnis bei Verkehrsteilnehmern.
Philippsburg: Sonderkontrolle Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

Karlsruhe (ost)
Polizeibeamte vom Revier Philippsburg und der Verkehrspolizei führten gemeinsam mit der Bereitschaftspolizeidirektion Bruchsal und der Polizeiinspektion Germersheim umfangreiche Verkehrskontrollen im Rahmen der Sicherheitskooperation (SIKO) der Länderpolizeien durch. Ein Schwerpunkt lag auf der Bekämpfung der Hauptursachen für Unfälle, nämlich Alkohol und Drogen.
Zwischen 18:00 Uhr und 22:00 Uhr kontrollierten die Beamten insgesamt 53 Fahrzeuge im Bereich der Rheinbrücke der Bundesstraße 35 zwischen Germersheim und Philippsburg. Bei vier Fahrern wurden Drogenbeeinflussungen festgestellt, die zu Anzeigen führten.
Bei zwei Fahrern stellte sich heraus, dass sie ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs waren. Zudem wurden verschiedene Verkehrsverstöße festgestellt, wie das Nicht-Anschnallen oder die Nutzung von Blitzerwarnapps.
Die Polizei erhielt während der Sonderkontrolle Unterstützung von der Straßenmeisterei Bruchsal und dem THW Waghäusel.
Ralf Eisenlohr, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der registrierten Fälle von 40049 im Jahr 2022 auf 37873 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen (0,57%) vergleichsweise gering. Der Großteil der Unfälle, nämlich 260926 (85,09%), waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4,42%) und auf Autobahnen 3369 (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








