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Polizei ermittelt nach Schussabgabe in Kehl

In der Johannesstraße wurde ein Mann mit einer Pistole gemeldet, Ermittlungen wegen Waffengesetzverstoß eingeleitet. Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Foto: Depositphotos

Kehl (ost)

Nachdem in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein Vorfall mit einer Schusswaffe in der Johannesstraße gemeldet wurde und bei der anschließenden Untersuchung zwei leere Patronenhülsen einer Schreckschusswaffe gefunden wurden, haben die Polizeibeamten des Reviers Kehl Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Ein 54-jähriger Mann berichtete, dass ein Unbekannter kurz vor 22:30 Uhr mit einer Waffe auf ihn zukam und diese lud. Der Zeuge floh und hörte dabei zwei laute Geräusche. Eine sofortige Fahndung mit mehreren Streifenwagen führte nicht zur Identifizierung verdächtiger Personen. Bisher sind keine verletzten Personen bekannt. Der Zeuge beschrieb den Täter als etwa 50 Jahre alt, mit weißem Haar, einem faltigen Gesicht und osteuropäischem Aussehen. Er trug eine kurze Jeanshose, ein kurzes blaues T-Shirt und humpelte. Hinweise zu verdächtigen Personen werden unter der Telefonnummer: 07851 893-0 an die Ermittler des Reviers Kehl erbeten.

/ls

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Darunter waren 345 männliche Verdächtige und 36 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 363 männliche Verdächtige und 39 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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