Ein 32-Jähriger wurde mit Drogen am Steuer erwischt und hatte kein Versicherungsschutz für sein Auto.
Polizei stoppt berauschten Autofahrer in Burgrieden

Ulm (ost)
Es wird regelmäßig von der Polizei darauf hingewiesen, dass es gefährlich ist, betrunken Auto zu fahren. Kontrollen werden angekündigt. Ein 32-jähriger Mann erfuhr am Montag um 15.15 Uhr, dass diese auch durchgeführt werden. In der Roter Straße in Laupheim hatte die Polizei eine Kontrollstelle aufgebaut. Der Fahrer eines Opel wurde einer routinemäßigen Überprüfung unterzogen. Dabei bemerkten die Beamten Anzeichen für aktuellen Drogenkonsum. Neben körperlichen Symptomen wie Zittern und geröteten Augen zeigte ein Drogenschnelltest positiv auf THC an. Eine Blutprobe wird nun klären, welche Art von Drogen der junge Mann konsumiert hatte. Da das Auto seit fast einem Monat nicht versichert war, muss er sich nun wegen mehrerer Vergehen verantworten. Die Polizei untersagte ihm die Weiterfahrt für die nächsten 24 Stunden. Sein Auto musste er stehen lassen und die Kennzeichen wurden entstempelt. Neben einer Anzeige wird die Polizei nun die Führerscheinstelle informieren.
Die Versicherung von Kraftfahrzeugen ist von großer Bedeutung. Bei einem Unfall können schnell Sach- oder Personenschäden entstehen. Reparaturkosten und Arztrechnungen können leicht mehrere tausend Euro betragen. Eine Versicherung ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass der Geschädigte seinen Schaden ersetzt bekommt. Dies ist gesetzlich im Pflichtversicherungsgesetz festgelegt. Ein Verstoß dagegen ist strafbar und kann im schlimmsten Fall zu einer Haftstrafe führen. Zusätzlich muss der Verursacher eines Unfalls, der nicht versichert ist, mit seinem eigenen Vermögen für den entstandenen Schaden aufkommen.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon hatten 33630 Unfälle Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 10355, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0.57% aus, insgesamt 1733. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 85.09%, also 260926. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








