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Polizei sucht Zeugen in Friedrichshafen

Nach einem Vorfall am Donnerstag ermittelt die Polizei gegen eine 80-jährige Autofahrerin und sucht Unfallzeugen. Die Seniorin fuhr mit erheblichen Beschädigungen am Auto über einen Kreisverkehr.

Foto: Depositphotos

Bodenseekreis (ost)

Friedrichshafen

Seniorin mit beschädigtem Auto gestoppt – Polizei sucht Zeugen für Unfall

Nach einem Vorfall am Donnerstag um 16 Uhr führt die Polizei Friedrichshafen Ermittlungen gegen eine 80-jährige Autofahrerin durch und bittet um Zeugenaussagen. Die Polizei wurde alarmiert, nachdem die ältere Dame mit ihrem Toyota den Kreisverkehr der Mühlösch-/Ailinger Straße befahren hatte. Bei einer Überprüfung entdeckten die Beamten erhebliche Schäden am Fahrzeug der offensichtlich nicht mehr verkehrstüchtigen Frau, die vermutlich von früheren, bislang unbekannten Unfällen stammen könnten. Die Autofahrerin gab freiwillig ihren Führerschein an die Polizei ab und setzte ihre Fahrt nach den polizeilichen Maßnahmen mit einem Taxi fort. Hinweise zu möglichen Unfällen, insbesondere auf den umliegenden Parkplätzen von Geschäften, nimmt die Polizei Friedrichshafen unter Tel. 07541/701-0 entgegen.

Friedrichshafen

Polizei entdeckt Drogen bei betrunkenem Fahrer

Wegen Trunkenheit am Steuer und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt die Polizei gegen einen 40-jährigen Mann, der am Donnerstag um 14 Uhr in der Zeppelinstraße auffiel. Bei der Kontrolle des ausländischen Wohnsitzes des Mannes bemerkten die Beamten Alkoholgeruch und führten einen Atemalkoholtest durch. Da dieser rund 1,5 Promille anzeigte, musste der 40-Jährige in einer Klinik eine Blutprobe abgeben. Da er angab, Drogen zu besitzen und auch zugab, in den letzten Tagen verschiedene illegale Substanzen konsumiert zu haben, durchsuchten die Polizisten sein Auto. Dabei stießen sie auf verschiedene illegale Drogen und beschlagnahmten sie. Der 40-Jährige musste sowohl seinen Führerschein als auch die Autoschlüssel an die Polizei abgeben und durfte nicht weiterfahren. Die Ermittlungen dauern derzeit an.

Immenstaad

Falsche Handwerker bestehlen ältere Dame – Zeugen gesucht

Nach einem dreisten Diebstahl durch falsche Handwerker am Mittwochnachmittag in der Dr.-Zimmermann-Straße ermittelt der Polizeiposten und bittet um Hinweise von Zeugen. Drei Unbekannte klingelten gegen 15.30 Uhr an dem älteren landwirtschaftlichen Anwesen einer Seniorin und gaben sich als Mitarbeiter des Wasserwerks aus. Unter dem Vorwand, Messungen durchführen zu müssen, gelangte das Trio ins Haus. Während einer der Männer die Seniorin im Obergeschoss zu einem Wasserhahn begleitete und dort vorgab, Arbeiten durchzuführen, suchten seine Komplizen im Rest des Hauses ungestört nach Wertsachen. Nachdem sie fündig geworden waren, verließen die Männer das Haus mit mehreren hundert Euro Bargeld in Richtung Ortsmitte. Die Tat wurde erst später entdeckt. Das Trio soll mittleren Alters gewesen sein, gebrochenes Deutsch gesprochen und normale Kleidung getragen haben. Personen, die am Mittwochnachmittag verdächtige Personen bemerkt haben oder andere relevante Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07545/1700 an den Polizeiposten Immenstaad zu wenden. Die Ermittler raten: Seien Sie misstrauisch und lassen Sie keine Fremden unter einfachen Vorwänden in Ihr Zuhause. Fordern Sie von Amtspersonen oder Handwerkern immer einen Ausweis und rufen Sie im Zweifelsfall vor dem Einlass bei der Behörde oder dem Unternehmen an. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Weitere Informationen und Tipps zum Schutz finden Sie online auf der Website der polizeilichen Kriminalprävention unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/haustuerbetrug/

Langenargen

Geschwindigkeitsmessungen mit besorgniserregenden Ergebnissen

Der unrühmliche Spitzenreiter von Geschwindigkeitsmessungen am Donnerstagabend auf der L 334 zwischen Langenargen und Eriskirch muss mit mehreren hundert Euro Bußgeld, einem Fahrverbot und Punkten in Flensburg rechnen. Bei erlaubten 60 km/h fuhr er anscheinend besonders schnell und erreichte nach Abzug der Toleranz satte 119 km/h. Insgesamt wurden 31 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt, ein Drittel davon war mehr als 21 km/h zu schnell. Die Verkehrssünder erhalten entsprechende Anzeigen.

Oberteuringen

Auffahrunfall verursacht Sachschaden

Am Mittwoch um 15.15 Uhr entstand bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße zwischen Blankenried und Waltenweiler ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. Ein 32-jähriger VW-Fahrer erkannte zu spät, dass der vor ihm fahrende 76-jährige VW-Fahrer sein Fahrzeug aufgrund des Verkehrs stoppen musste. Er fuhr auf und schob den VW gegen ein Verkehrszeichen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt.

Neukirch

Zusammenstoß von Autos

Die Beteiligten eines Verkehrsunfalls am Donnerstagabend auf der L 331 blieben glücklicherweise unverletzt. Eine 67-jährige Seat-Fahrerin fuhr von einem Grundstück auf die Straße und übersah dabei den herannahenden 63-jährigen Renault-Fahrer, der von Steinenbach in Richtung Wildpoltsweiler unterwegs war. Bei der heftigen Kollision der Autos entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 12.000 Euro.

Überlingen

Eskalierter Streit – Zeugen gesucht

Nach einem eskalierten Streit zwischen drei Personen am Donnerstagmorgen um 7.20 Uhr in der Alten Owinger Straße ermittelt die Polizei und sucht nach Zeugen. Ein 52-jähriger Mann soll eine ihm bekannte Frau und deren 37-jährigen Ehemann aus seinem Auto heraus wegen angeblicher Schulden angesprochen haben. Das Gespräch entwickelte sich schnell zu einem Streit. Währenddessen sollen die Männer sich auch gegenseitig mit Gegenständen bedroht haben, bis die 36-jährige Frau mit Pfefferspray eingriff und den Autofahrer besprühte. Der genaue Ablauf des Streits wird derzeit von den Ermittlern untersucht. Die Polizei hofft auf unabhängige Zeugen, die weitere Informationen zum Vorfall liefern können. Diese werden gebeten, sich unter Tel. 07551/804-0 beim Polizeirevier Überlingen zu melden.

Uhldingen-Mühlhofen

Verkehrsinsel überfahren – Fahrerin stark alkoholisiert

Da sie alkoholisiert ans Steuer eines Autos stieg und daraufhin einen Unfall verursachte, muss eine 74-jährige Frau mit Konsequenzen rechnen. Gegen 15.30 Uhr überfuhr sie in der Hauptstraße mehrere Verkehrszeichen auf einer Verkehrsinsel und kam auf dem Parkplatz einer Arztpraxis zum Stillstand. Bei der Unfallaufnahme ergab ein Atemalkoholtest knapp 1,3 Promille, weshalb die Frau ihren Führerschein abgeben und in einer Klinik eine Blutprobe abgeben musste. Während an den Verkehrseinrichtungen mehrere hundert Euro Sachschaden entstanden, belief sich der Schaden an ihrem Toyota auf etwa 10.000 Euro – Totalschaden. Die 74-Jährige, gegen die wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt wird, wurde nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück. Unter den Verdächtigen waren 28389 Männer und 4031 Frauen, sowie 10727 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022 und 26963 Männer, 3751 Frauen und 11419 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2023. Im Vergleich zur Region Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 verzeichnete, sind die Zahlen in Baden-Württemberg insgesamt niedriger.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, wobei 4056 Fälle gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 3146 Verdächtige, darunter 2153 Männer, 993 Frauen und 1119 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 13531, wobei 4420 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 3473, darunter 2380 Männer, 1093 Frauen und 1331 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 260926, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 85.09% entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, die Anzahl der Schwerverletzten 6139 und die Anzahl der Leichtverletzten 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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